Heizöl-Alarm in Lambach: Große Gefahr durch Kanalisation-Leck!
Feuerwehreinsätze in Oberösterreich: Heizölaustritte durch technische Defekte, schnelle Reaktionen retteten die Lage.

Heizöl-Alarm in Lambach: Große Gefahr durch Kanalisation-Leck!
Am 28. August 2025 kam es in Lambach, Oberösterreich, zu einem erheblichen Ölaustritt, der die Feuerwehr und Polizei auf den Plan rief. Der Zwischenfall wurde als „Ölaustritt groß“ eingeordnet, nachdem ein technischer Defekt bei der Demontage eines alten Heizöltanks aufgetreten war. Ungeplant gelangte Heizöl in die Kanalisation, was umgehend eine Alarmierung der Einsatzkräfte erforderte. Die Feuerwehr reagierte prompt und dichtete die Kanal im Bereich des nachfolgenden Schachts ab, um eine weitere Ausbreitung des Heizöls zu verhindern. Zudem wurde ein Saugwagen angefordert, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Die Urmannstraße war während der Arbeiten gesperrt, um die Sicherheit der Einsatzkräfte und den reibungslosen Ablauf der Maßnahmen zu gewährleisten.
Die Feuerwehr beendete ihren Einsatz nach der Abdichtung erfolgreich. Jedoch sind weitere Maßnahmen erforderlich, die von den zuständigen Mitarbeitern und Fachfirmen durchgeführt werden. Der Vorfall in Lambach wirft einmal mehr ein Licht auf die Gefahren, die mit der Demontage und dem Handling von Heizöl verbunden sind.
Von Leckagen und Herausforderungen
Bereits zuvor, am 18. Januar 2025, wurde die Feuerwehr in Traunreut aufgrund eines Heizölaustritts alarmiert. Verantwortlich war eine Leckage in der Ölförderleitung einer Etagenheizung. Bei diesem Vorfall traten etwa 1.000 Liter Heizöl aus, was zu einem Sachschaden im sechsstelligen Bereich führte. Trotz des Ausmaßes des Vorfalls blieb glücklicherweise niemand verletzt. Ähnlich wie in Lambach erforderten die stark ausgeprägte Geruchsbelästigung und der Ölaustritt sowohl im Obergeschoss als auch im Keller umfangreiche Maßnahmen von etwa 35 Einsatzkräften. Unter Atemschutz wurden erste Schritte zur Eindämmung des Schadens eingeleitet, darunter die Abschöpfung des Öls aus einem Abflussschacht.
Die Feuerwehr Traunreut arbeitete eng mit Vertretern des Katastrophenschutzes und des Ordnungsamtes zusammen. Die vor Ort eingesetzten Fachkräfte überprüften auch den Kanal auf Ölrückstände, konnten jedoch keine akuten Handlungsbedarfe feststellen. Ein Teil des betroffenen Doppelhauses musste für die Bewohnerin unbewohnbar erklärt werden, weshalb eine Ersatzunterkunft bereitgestellt wurde.
Frühere Vorfälle und deren Bewältigung
Ein weiterer bedeutender Einsatz fand am 5. April 2023 in Wasbek statt, wo ein leckgeschlagener IBC-Behälter mit etwa 400 Litern Heizöl zu einem Notfall führte. Die Feuerwehr Wasbek war mit acht Einsatzkräften vor Ort und sicherte die Einsatzstelle über gut drei Stunden. An der Stelle trat das Heizöl in Tropfen aus und lief auf den Hof. Die Alarmierung führte zu einem Einsatz, bei dem unter anderem Regeneinläufe mit Bindemittel geschützt wurden. Der Einsatz konnte nach Begutachtung durch Polizei und Umweltfachdienst erfolgreich abgeschlossen werden.
Diese Vorfälle verdeutlichen die Risiken, die mit dem Umgang von Heizöl verbunden sind, und die Notwendigkeit einer umsichtigen Vorgehensweise bei der Demontage und Handhabung solcher Anlagen. Die Feuerwehr und die entsprechenden Fachbehörden spielen hierbei eine entscheidende Rolle, um sowohl Umweltschäden zu minimieren als auch die Bevölkerung zu schützen.