Trump gefährdet Kolumbien: Militäraktionen gegen Venezuela eskalieren!

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US-Präsident Trump verstärkt militärischen Druck auf Venezuela; Kolumbien warnt vor Verletzungen der Souveränität. Aktuelle Entwicklungen.

US-Präsident Trump verstärkt militärischen Druck auf Venezuela; Kolumbien warnt vor Verletzungen der Souveränität. Aktuelle Entwicklungen.
US-Präsident Trump verstärkt militärischen Druck auf Venezuela; Kolumbien warnt vor Verletzungen der Souveränität. Aktuelle Entwicklungen.

Trump gefährdet Kolumbien: Militäraktionen gegen Venezuela eskalieren!

Kürzlich hat die US-amerikanische Regierung ihre militärischen Aktivitäten an der Karibikküste erheblich verstärkt, was internationale Besorgnis auslöst. Laut Klein Zeitung hat Präsident Donald Trump den Ton im Umgang mit Venezuela verschärft. Zusätzlich zu den Truppenbewegungen in der Region genehmigte Trump verdeckte Einsätze des CIA in Venezuela, die laut US-Angaben dem Kampf gegen den Drogenhandel dienen sollen.

Die USA haben mehrere Kriegsschiffe, darunter den weltgrößten Flugzeugträger, in die Karibik verlegt und rund 15.000 Soldaten in der Nähe Venezuelas stationiert. Berichten zufolge könnten Militärschläge gegen Venezuela bald beginnen. Dies wird von zahlreichen Kritikern als Verstoß gegen das Völkerrecht betrachtet, während Trumps Administration die Einsätze als legitimen Kampf gegen „Drogenterroristen“ bezeichnet.

Kolumbien und die Auswirkungen der US-Politik

Die Situation hat auch in Kolumbien Spannungen erzeugt. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro hat die militärischen Aktivitäten der USA scharf kritisiert und berichtet, dass das US-Militär kürzlich einen kolumbianischen Fischer tötete. Petro warnt Trump davor, die Souveränität Kolumbiens zu bedrohen, und bezeichnet die Angriffe auf das Land als Kriegserklärung. In einer Reaktion auf die US-Politik setzte Petro den Austausch von Geheimdienstinformationen mit Washington aus.

Die Beziehungen zwischen Bogotá und Washington haben sich spürbar verschlechtert. Die US-Regierung wirft Petro mangelnde Entschlossenheit im Kampf gegen Drogenkartelle vor, was zu Sanktionen gegen ihn führte. Trotz dieser Spannungen hat Petro Trump zu einem Besuch nach Kolumbien eingeladen, um die Bemühungen gegen Drogenlaboratorien zu demonstrieren.

Die Situation in Venezuela

In Venezuela bleibt Präsident Nicolás Maduro trotz des zunehmenden Drucks durch die USA an der Macht. Trump bot Maduro an, sich und seine Familie zu retten, wenn er Venezuela verlässt; dieser lehnte jedoch ab. Die US-Regierung hat eine Belohnung von 50 Millionen US-Dollar auf Maduro ausgesetzt, um dessen Sturz zu fördern. Laut Berichten des n-tv wird Maduro auch für den Drogenschmuggel verantwortlich gemacht, was die Militäraktionen der USA legitimieren soll.

In den letzten zwei Monaten hat das US-Militär über 20 Boote vor der Küste Südamerikas bombardiert, angeblich historisch als „Drogenboote“ bezeichnet. Diese Angriffe forderten nach US-Quellen insgesamt 83 Menschenleben. Besonders hervorzuheben sind die Operationen, die zwischen dem 1. September und dem 2. Dezember stattfanden, und bei denen mehr als 22 Boote im Pazifik und der Karibik angegriffen wurden. Während die US-Regierung diese Einsätze als notwendigen Schritt im Drogenschutz betrachtet, sehen Kritiker sie als unverhältnismäßige Gewalt, die nicht nur das venezolanische, sondern auch das internationale Recht verletze.

Inmitten all dieser Spannungen unterstützt Kuba weiterhin Maduro und kooperiert mit dem venezolanischen Militärgeheimdienst. Der Konflikt zwischen den USA und Venezuela scheint sich weiter zu zuspitzen, während die US-Regierung ihre Militäraktionen, bekannt als „Southern Spear“, auszuweiten plant. Laut Zeit könnte der Verlauf der Ereignisse in den kommenden Wochen entscheidend sein und schlimmstenfalls zu einer noch intensiveren militärischen Auseinandersetzung führen.