Trump beendet Zollfreiheit: Chaos bei Paketdiensten aus Europa!

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Trump hebt Zollfreiheit für Pakete weltweit auf. Auswirkungen auf den Handel, Postdienste und internationalen Versand ab 29.08.2025.

Trump hebt Zollfreiheit für Pakete weltweit auf. Auswirkungen auf den Handel, Postdienste und internationalen Versand ab 29.08.2025.
Trump hebt Zollfreiheit für Pakete weltweit auf. Auswirkungen auf den Handel, Postdienste und internationalen Versand ab 29.08.2025.

Trump beendet Zollfreiheit: Chaos bei Paketdiensten aus Europa!

Die USA haben am 29. August 2025 die Zollfreiheit für Warenimporte unter 800 Dollar (685,17 Euro) aufgehoben. Diese Entscheidung wurde von Präsident Donald Trump getroffen, der bereits Ende Juli eine Einfuhrbeschränkung für Pakete aus China angeordnet hatte. Die Maßnahme zielt darauf ab, dem Schmuggel gefährlicher Drogen über zollfreie Pakete entgegenzuwirken. Laut oe24 haben internationale Postdienste bereits begonnen, den Versand von Sendungen in die USA einzuschränken. Insbesondere die Österreichische Post hat seit dem 26. August 2025 die Zustellung von Paketlieferungen weitgehend eingestellt.

Das Weiße Haus hat die Postdienste aufgefordert, detailliertere Informationen über die Inhalte der Sendungen bereitzustellen. Ausgenommen von den neuen Regelungen sind Geschenksendungen von Privatpersonen im Wert von unter 100 Dollar, die als Geschenke gekennzeichnet sind. Dokumentensendungen und Warensendungen, die über den „Post Express International“-Dienst verschickt werden, sind von den neuen Zollbestimmungen ebenfalls nicht betroffen.

Neuer Zolltarif und Auswirkungen auf den Handel

Die neuen Regelungen, die im Rahmen einer umfassenderen Handelspolitik der USA eingeführt wurden, sollen dazu beitragen, Gleichbehandlung im internationalen Handel zu erreichen. Ab dem 7. August 2025 treten zusätzliche reziproke Zölle in Kraft, die in einer Executive Order des US-Präsidenten vom 2. April 2025 festgelegt wurden. Diese Initiative ist Teil eines Bestrebens, Marktverzerrungen zu korrigieren und insbesondere Importe aus Ländern mit unausgewogenen Marktzugangspolitiken zu regulieren, wie die swzoll.de darlegt.

Unternehmer mit Handelsbeziehungen in die USA sehen sich nun neuen Herausforderungen gegenüber. Die Regelungen führen zu einem länder- und warenspezifischen Zolltarifsystem, das erhebliche Auswirkungen auf Branchen wie Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Elektronik und chemische Erzeugnisse haben wird. Die maximalen Zollsatz für die EU beträgt ab dem Stichtag 15 %. Außerdem wird die bisherige De-Minimis-Regelung für Einfuhren in die USA aufgehoben, was zusätzliche Belastungen für Unternehmen mit sich bringt.

Handlungsempfehlungen für Unternehmen

Unternehmen müssen ihre internationalen Beschaffungs- und Absatzstrategien sowie ihre Lieferketten prüfen, um sich auf die neuen Zollregelungen einzustellen. Es wird empfohlen, interne Prozesse sowie die Zoll-Compliance zu überarbeiten und eine Bewertung der betroffenen Warengruppen sowie eine Neubewertung der Kalkulationsgrundlagen vorzunehmen. Gespräche mit Logistik- und Zolldienstleistern sollten frühzeitig geführt werden, um Anpassungen in bestehenden Verträgen entsprechend der neuen Bestimmungen vorzunehmen.

Die US-Regierung erwartet, dass Express-Anbieter wie FedEx oder UPS weniger von den neuen Zollregelungen betroffen sind, während reguläre Postdienste dazu aufgerufen werden, mehr Informationen über den Versand in die USA bereitzustellen. Die Entwicklungen in diesem Bereich werden sowohl Unternehmen als auch Verbraucher in den kommenden Monaten beschäftigen, während die Politik weiterhin auf Reziprozität abzielt.