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Österreichs Heizungsförderung: Regierung unter Druck für Planungssicherheit!

Österreichs Wärmewirtschaft steht vor einem dramatischen Wendepunkt. Zwischen unerwarteten Förderstopps und den Herausforderungen des Gebäudeenergiegesetzes droht ein heißer Wettlauf gegen die Zeit. Wie oekonews.at berichtet, wurden die staatlichen Förderaktionen „Sanierungsbonus“ und „Raus aus Öl und Gas“ überraschend beendet, da die finanziellen Mittel frühzeitig erschöpft waren. Diese Programme hatten Investitionen von etwa 7,4 Milliarden Euro ausgelöst, die jährlich über 1,2 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Die Branche fordert nun eine sofortige politische Entscheidung über die Fortsetzung dieser Förderungen, um Planungssicherheit für Bürger und Wirtschaft zu gewährleisten und Energiearmut zu verhindern.

Unsicherheit wächst nach dem Wahlkampf

Zusätzlich wird die Situation durch Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) verschärft, wie aus focus.de hervorgeht. Nach der Wahl könnten mehrere Parteien das GEG ändern oder sogar ab schaffen, was drastische Auswirkungen auf die Heizungsförderung hätte. Der aktuelle Fördertopf des Bundeswirtschaftsministeriums bietet bis zu 70 Prozent Zuschuss für klimafreundliche Heizungen, doch die Einhaltung dieser positiven Rahmenbedingungen könnte gefährdet sein. Bei den diskutierten Änderungen ist unklar, ob die Förderungen wie angekündigt bestehen bleiben oder gekürzt werden.

Die Branche betont die Notwendigkeit, dass die neue Regierung Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zur Priorität erklärt. Der plötzliche Stopp der Fördermittel könnte nicht nur die Heizkosten erhöhen, sondern auch die Dekarbonisierungsziele Österreichs gefährden. Es ist entscheidend, dass die Bevölkerung und die installierenden Betriebe verlässliche Informationen und langfristige Pläne erhalten, um die gesetzten Klimaziele zu erreichen.

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Beste Referenz
www2.oekonews.at
Weitere Quellen
focus.de

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