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In Mexiko hat die katholische Kirche ein dringendes Plädoyer für nationale Einheit angesichts der Herausforderungen durch die US-Politik unter Präsident Donald Trump erhoben. Die mexikanische Bischofskonferenz betont, dass die bestehenden Probleme im Land, darunter Korruption und Gewalt, dringend angegangen werden müssen. Der Schriftverkehr vom Mittwoch weist darauf hin, dass Mexiko „inklusive Regierungsstrategien umsetzen“ sollte, die alle gesellschaftlichen Kräfte einbeziehen, um die von Trump angekündigten Maßnahmen, wie etwa die Einstufung von Drogenkartellen als „ausländische Terrororganisationen“ und die Drohung mit hohen Zöllen auf mexikanische Importe, zu bewältigen. Diese Maßnahmen nähren die Sorgen der Bischöfe, dass Mexiko unter Druck gesetzt wird, um den Zielen der US-Regierung zu dienen, was das ohnehin angespannte Verhältnis weiter belastet, wie kathpress.at berichtete.
Die Situation für Migranten in Mexiko ist alarmierend. Nach der Verschärfung der US-Einwanderungspolitik stecken zehntausende Migranten ohne klare Optionen in Mexiko fest. Die Unterkünfte in Städten wie Tapachula sind überlastet, und die Hilfe durch den mexikanischen Staat bleibt unzureichend. Telemundo berichtete, dass viele der Migranten aus Honduras, El Salvador, Kolumbien und Venezuela, die gefährliche Routen durchquert haben, um nach Mexiko zu gelangen, nun gezwungen sind, sich in unsicheren Bedingungen durchzuschlagen. In Reaktion auf die anhaltende Migrantenkrise verstärkt die mexikanische Regierung ihre Grenzkontrollen und hat den Einsatz von 10.000 Nationalgardisten an der Nordgrenze angeordnet, um die Einreise von inoffiziellen Migranten zu verhindern, während die Unsicherheit unter der migrantischen Bevölkerung weiter zunimmt, so die Berichterstattung von Cibercuba.
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