Russische Kampfjets verletzen Litauischen Luftraum – NATO in Alarmbereitschaft!

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Zwei russische Militärflugzeuge verletzen litauischen Luftraum, was NATO-Alarm auslöst und Spannungen in der Region verstärkt.

Zwei russische Militärflugzeuge verletzen litauischen Luftraum, was NATO-Alarm auslöst und Spannungen in der Region verstärkt.
Zwei russische Militärflugzeuge verletzen litauischen Luftraum, was NATO-Alarm auslöst und Spannungen in der Region verstärkt.

Russische Kampfjets verletzen Litauischen Luftraum – NATO in Alarmbereitschaft!

Am Abend des 23. Oktober 2025 kam es zu einem Zwischenfall, als zwei russische Militärflugzeuge den Luftraum Litauens verletzten. Laut Informationen von oe24 drangen die Flugzeuge gegen 18 Uhr Ortszeit in den litauischen Luftraum ein und hielten sich dort etwa 18 Sekunden auf. Die russischen Flugzeuge, ein Kampfjet vom Typ Su-30 und ein Tankflugzeug des Typs IL-78, hatten ihre Route nach dem Vorfall fortgesetzt.

Der Vorfall ereignete sich in der Nähe von Kybartai und verlief entgegen dem internationalen Recht. Das litauische Militär veröffentlichte eine entsprechende Mitteilung und informierte die Öffentlichkeit über den Vorfall. Litauens Staatspräsident Gitanas Nauseda verurteilte die Luftraumverletzung als „eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht und die territoriale Integrität Litauens“. Zudem kündigte er an, einen Vertreter der russischen Botschaft einbestellen zu wollen.

NATO als Antwort auf Provokationen

In Folge des Zwischenfalls stiegen zwei Eurofighter Typhoon der spanischen Luftwaffe auf, die im Rahmen der NATO-Luftpolizeimission in Litauen stationiert sind. Diese Maßnahme zeigt die Bereitschaft der NATO-Verbündeten, auf Luftraumverletzungen adäquat zu reagieren. Wie t-online berichtet, folgt dieser Vorfall auf eine Reihe ähnlicher Luftraumverletzungen durch Russland, die zuletzt zu Spannungen zwischen den NATO-Verbündeten in Europa geführt haben.

Am 19. September 2025 drangen russische Kampfjets in den estnischen Luftraum ein, was zu einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats führte und Konsultationen nach Artikel 4 des NATO-Vertrags nach sich zog. Artikel 4 erlaubt den Mitgliedsstaaten, Konsultationen anzufordern, wenn die territoriale Integrität oder Sicherheit eines Mitgliedsstaates in Gefahr ist. Estland, Lettland und Litauen, die keine eigenen Kampfjets besitzen, verlassen sich seit 2004 auf den Schutz durch die NATO.

Auswirkungen auf die geopolitische Lage

Die aktuelle Situation wirft Fragen über die zukünftigen Reaktionen der NATO auf. Nach den jüngsten Luftraumverletzungen könnte es zu weiteren Beratungen innerhalb des NATO-Rats kommen. Auch tagesschau.de vermeldet, dass dies das zweite Mal innerhalb von zwei Wochen ist, dass der NATO-Rat aufgrund solcher Vorfälle zu Konsultationen zusammentrifft.

Zudem betonen die USA, vertreten durch den neuen Botschafter bei den Vereinten Nationen, Michael Waltz, die Beistandspflicht der NATO. Waltz erklärte, dass die USA jeden Zentimeter des NATO-Territoriums verteidigen werden. Die Lage bleibt angespannt, und es wird erwartet, dass tiefergehende Gespräche zwischen den NATO-Mitgliedsstaaten und eine Nachricht an Russland folgen könnten.

Die Ereignisse in Litauen und Estland verdeutlichen die anhaltenden Spannungen zwischen Russland und den NATO-Staaten und werfen Fragen über die langfristige Stabilität in der Region auf.