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Die Skiroute 170 in Lech/Zürs, berüchtigt für ihre gefährliche Madlochkompression, steht erneut im Fokus. Wintersportler nehmen häufig mit hoher Geschwindigkeit Anlauf, um die markante Engstelle schnell zu überwinden, was jedoch immer wieder zu gefährlichen Kollisionen führt. Die Alpinpolizei warnt: Erfahrung und Achtsamkeit sind hier unerlässlich. „Hier braucht es Erfahrung und Achtsamkeit“, betont Susanne Moll von der Alpinpolizei, die bereits mehrfach bei Unfällen vor Ort war. Der jüngste Vorfall in der Kollision zwischen Weihnachten und Neujahr ist noch nicht vollständig untersucht. Trotz der hohen Risiken scheinen viele Skifahrer die Gefahren zu ignorieren und fahren ohne Rücksicht auf andere, wie VOL.AT berichtet.
Hohes Risiko und starke Frequentierung
Besonders während der bevorstehenden Semesterferien wird mit einem Anstieg des Publikums gerechnet. Das Skigebiet wird zu diesen Zeiten stark besucht, was die ohnehin riskante Madlochkompression zu einem noch gefährlicheren Ort macht. Laut den Bergbahnbetreibern in Lech/Zürs sind die Pistenbedingungen derzeit optimal, doch auch hier wird eine intelligente Besucherlenkung angestrebt, um Wartezeiten zu minimieren. „Durch Live-Informationen zu Wartezeiten können Skifahrer ihr Fahrverhalten flexibel anpassen“, so die Verantwortlichen. Zudem informieren sie über Gefahrenstellen, die regelmäßig überwacht werden. Ski Arlberg gilt als eines der größten Skigebiete Österreichs, aber die Verantwortung für die eigene Sicherheit liegt eindeutig bei den Skifahrern.
Experten empfehlen, die ruhigeren Zeiten im Januar sowie den frühen März zu nutzen, wenn die Pisten weniger frequentiert sind und bessere Bedingungen vorzufinden sind. Laut Wandern und Mehr sind leere Pisten und viel Neuschnee im Januar besonders attraktiv für Skiurlauber. In Kombination mit optimalen Bedingungen, die bis April anhalten können, ist der Januar der ideale Monat, um weniger Gedränge auf den Pisten zu erleben.
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