Nikolaus sorgt für festliche Stimmung: Traditionen erlebbar machen!

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Am 5. Dezember 2025 besucht der Nikolaus oberösterreichische Kindergärten, um Traditionen und Brauchtum durch das gesetzliche Rahmenwerk zu fördern.

Am 5. Dezember 2025 besucht der Nikolaus oberösterreichische Kindergärten, um Traditionen und Brauchtum durch das gesetzliche Rahmenwerk zu fördern.
Am 5. Dezember 2025 besucht der Nikolaus oberösterreichische Kindergärten, um Traditionen und Brauchtum durch das gesetzliche Rahmenwerk zu fördern.

Nikolaus sorgt für festliche Stimmung: Traditionen erlebbar machen!

Am 5. Dezember 2025 feiert Oberösterreich den Nikolaustag, der tief in der Tradition der Region verwurzelt ist. Der Heilige Nikolaus, Bischof von Myra, hat in den Kindergärten des Bundeslandes einen festen Platz im Jahreslauf. Diese gesetzliche Grundlage stammt aus einer Novelle von 2016, die eine Brauchtumsklausel im Oö. Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz verankert. Diese Regelung wurde während der Amtszeit von Thomas Stelzer, dem damaligen Bildungsreferenten und heutigen Landeshauptmann, ins Leben gerufen. Durch die Klausel sollen traditionelle Feste und regionales Brauchtum in den Einrichtungen aktiv gelebt und vermittelt werden, wie oe24 berichtet.

Das Gesetz gilt für alle Kindergärten, unabhängig von deren Trägerschaft, und gewährleistet, dass die kulturellen Werte, die mit christlichen Festen wie dem Nikolaustag verbunden sind, im pädagogischen Alltag berücksichtigt werden. Stelzer hebt hervor, dass solche Feierlichkeiten Teil der oberösterreichischen Kultur sind und zur Integration dieser Traditionen in den Alltag der Kinder beitragen sollen.

Der Heilige Nikolaus und seine Legenden

Der Heilige Nikolaus ist eine der bekanntesten und beliebtesten Figuren im Christentum. Als Schutzpatron der Kinder, Seefahrer und Kaufleute wird er oft als alter Mann mit langem weißen Bart und bischöflichem Gewand dargestellt. Eine populäre Legende erzählt von der Kornvermehrung, als Nikolaus den hungernden Bewohnern von Myra Getreide stehlen wollte, ohne dass die Ladung des Schiffes kleiner wurde. Diese und zahlreiche andere Geschichten machen ihn zu einem Wunderheiligen, wie Wikipedia beschreibt.

Traditionell findet der Nikolausbesuch am 5. oder 6. Dezember in Kindergärten, Schulen und Familien statt. Kinder freuen sich auf diesen Besuch, bei dem der Nikolaus ihnen Fragen stellt, ob sie im vergangenen Jahr „gut und fromm“ waren. Er lobt die braven Kinder und tadelt die ungezogenen, bevor er Geschenke verteilt. Ursprünglich bestand die Gabenverteilung aus milden Gaben wie Äpfeln, Nüssen und Schokolade, die heute ergänzt werden durch Spielsachen oder Süßigkeiten, bestätigt brauchtumskalender.at.

Die Rolle des Nikolaus in der heutigen Zeit

In vielen Kindergärten und Schulen wird der Nikolaus von einem Darsteller verkörpert, der mit den Kindern interagiert. In Abwesenheit eines Darstellers legt der Nikolaus für die Kinder heimlich Geschenke in Gabenteller oder in Schuhe. Bei diesen Feiern spielt der Krampus, der auf lange Sicht als furchteinflößender Gehilfe des Nikolaus agierte, heute meist keine Rolle mehr, weil seine Darstellung aus pädagogischen Gründen nicht mehr geboten wird. Dennoch tritt der Krampus weiterhin bei traditionellen Nikolausumzügen auf.

In Oberösterreich wird das Brauchtum rund um den Heiligen Nikolaus nicht nur bewahrt, sondern auch aktiv gefördert. Dies geschieht durch die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und durch die Begeisterung der Erzieherinnen und Erzieher. Traditionen sollen für die Kinder nicht nur erlebbar, sondern auch lebendig gemacht werden, um das kulturelle Erbe der Region zu stärken.