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Die Fußball-Bundesliga steht vor spannenden Veränderungen. Christian Ebenbauer, Vorstand der Liga, erklärte in einem Interview mit der „Krone“, dass die Liga voller Vorfreude in die Rückrunde startet. Besonders im Fokus steht der bevorstehende Zweikampf an der Tabellenspitze. „Wir hoffen, im Frühjahr die 9000er-Marke bei den Zuschauern zu überschreiten, die wir vor der Heim-EM 2008 erreicht haben“, so Ebenbauer. Gerade die Rückkehr bekannter Spieler wie Martin Hinteregger und Karim Onisiwo wird als positive Entwicklung für die Liga gewertet, da sie Fans und jüngere Spieler inspirieren.
Ein zentrales Thema bleibt die Medieneinnahmen. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die Verhandlungen über die Medienrechte erfolgreich abgeschlossen. Wie bundesliga.com berichtete, sind die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga mit Einnahmen in Höhe von insgesamt 4,484 Milliarden Euro für die Spielzeiten von 2025/26 bis 2028/29 gesegnet, was einem signifikanten Anstieg von rund zwei Prozent im Vergleich zum vorherigen Zyklus entspricht. Diese Einnahmen sichern den Clubs eine stabile finanzielle Grundlage und unterstreichen die ungebrochene Popularität des deutschen Fußballs.
TV-Rechte: Ein neues Kapitel
Die Diskussion über den neuen TV-Vertrag, der ab der Saison 2026/27 in Kraft tritt, wird bald intensiver beginnen. Ebenbauer kündigt an, dass die Ausschreibung dafür voraussichtlich im März starten wird. „Wir wollen bei der Klub-Konferenz im Juni entscheiden, wie die zukünftige Gestaltung aussieht“, so der 48-Jährige. Dabei wird ein Augenmerk auf die Maximierung der Einnahmen gelegt, um den Wünschen der Fans gerecht zu werden. Während Sky die Live-Rechte für die Einzelspiele am Freitag und Samstag behalten hat, wird DAZN die Samstags-Konferenz und alle Spiele am Sonntag senden. Auch Free-TV-Sender wie ARD und ZDF bleiben mit Paketvergaben in dieser Medienlandschaft weiterhin präsent.
Das Ziel für die Liga ist klar: Ein starkes, nachhaltiges und attraktives Produkt zu bieten, sowohl für Zuschauer als auch für Medienpartner. Das Vertrauen in die Ligen und die enge Zusammenarbeit zwischen DFL und Clubs sind wesentliche Faktoren für den langfristigen Erfolg. Ebenbauer äußerte sich zudem besorgt über die neue Situation ohne Auswärtsfans in den Wiener Derbys, betonte jedoch, dass schnelle Lösungen nötig sind, um die Unterstützung der treuen Anhänger beider Seiten wieder zu garantieren.
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