Fahrerflucht in Lustenau: 73-Jährige nach Unfall verletzt – Zeugen gesucht!
Eine 73-Jährige wurde am 13. November 2025 in Lustenau bei einem Unfall verletzt, als ein unbekannter Pkw-Fahrer flüchtete. Zeugen gesucht.

Fahrerflucht in Lustenau: 73-Jährige nach Unfall verletzt – Zeugen gesucht!
Am 13. November 2025 ereignete sich um etwa 9:15 Uhr in Lustenau, an der Kreuzung von Hagenmahd und Hofsteigstraße, ein Verkehrsunfall, bei dem eine 73-jährige Frau auf einem Fahrrad oder Dreirad verletzt wurde. Der Unfall wurde durch einen unbekannten Pkw-Lenker verursacht, der trotz eines „Vorrang geben“-Schildes in die Kreuzung fuhr und das Fahrrad/Dreirad im hinteren Bereich touchierte. Die Folge war ein Sturz der Radfahrerin, bei dem sie sich Verletzungen zuzog. Der Unfallverursacher setzte jedoch seine Fahrt fort, ohne anzuhalten oder Hilfe zu leisten. Die Polizei Lustenau hat einen Aufruf zur Zeugenmeldung gestartet, um Hinweise zu dem flüchtigen Fahrzeug zu erhalten und weitere Informationen zu dem Vorfall zu sammeln, da es sich um einen klaren Fall von Fahrerflucht handelt. Personen, die den Unfall beobachtet haben oder relevante Informationen haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Lustenau zu melden. Vol.at berichtet.
Die betroffene Frau war in östlicher Richtung auf der Hofsteigstraße unterwegs, als der unbekannte Pkw-Fahrer aus nördlicher Richtung kam. Laut den Ermittlungen hatte das Verkehrszeichen an der Kreuzung eine klare Vorfahrtsregelung, die jedoch vom Fahrer ignoriert wurde. Der Vorfall wirft nicht nur Fragen zu den Verhaltensweisen im Straßenverkehr auf, sondern verdeutlicht auch die Herausforderungen, mit denen Radfahrer konfrontiert sind, insbesondere in Bereichen mit unklaren Verkehrszeichen und -regeln, wie es an dieser Kreuzung der Fall war. Radio Graz verweist auf die Wichtigkeit der Zeugenhinweise.
Verkehrssicherheit im Fokus
Der Vorfall in Lustenau steht im Kontext der allgemeinen Bemühungen um die Verbesserung der Verkehrssicherheit, die auf nationaler Ebene unterstützt werden. Das Verkehrssicherheitsprogramm 2021-2030 unter der „Vision Zero“ zielt darauf ab, keine Toten oder Schwerverletzten im Straßenverkehr zu verzeichnen. Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) passen ihre Maßnahmen an aktuelle Forschungsergebnisse an, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Dazu gehören auch gezielte Förderprogramme für Projekte zur Digitalisierung der Verkehrssysteme sowie innovative Ansätze zur Verbesserung der Sicherheit für Zweiradfahrende, wie Fahrräder, Pedelecs und E-Scooter. Das Mobilitätsforum beschreibt die vielseitigen Initiativen, die zur Verkehrsoptimierung beitragen.
Zusätzlich wird darauf hingewiesen, dass der Unfallatlas, ein interaktives Tool zur Analyse des regionalen Unfallgeschehens, wichtige Daten liefert und dabei hilft, Verkehrsunfälle besser zu verstehen und Präventionsmaßnahmen zu entwickeln. Dabei sind Erkenntnisse aus Jahr für Jahr aktualisierten Unfalldaten essenziell für die Planung und Durchführung effektiver Verkehrssicherheitsmaßnahmen.