Fahrradunfall in Salzburg: 77-Jähriger stirbt tragisch nach Sturz!
Ein tödlicher Radunfall in Salzburg-Gneis fordert einen 77-jährigen Radfahrer. Polizei sucht Zeugen und klärt Ursachen.

Fahrradunfall in Salzburg: 77-Jähriger stirbt tragisch nach Sturz!
Am Dienstag, dem 2. Dezember 2025, kam es im Stadtteil Salzburg-Gneis zu einem tragischen Vorfall, bei dem ein 77-jähriger Radfahrer bei einem Sturz ums Leben kam. Der Unfall ereignete sich gegen 14 Uhr, als der Mann während seiner Fahrt von der Fahrbahn abkam und in eine angrenzende Wiese stürzte. Ersthelfer fanden ihn regungslos vor und leiteten sofort Reanimationsmaßnahmen ein, jedoch erlag der Mann trotz aller Bemühungen seinen Verletzungen am Unfallort.
Die Polizei hat derzeit die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach möglichen Zeugen des Vorfalls. Bislang gibt es jedoch keine eindeutigen Hinweise auf Fremdverschulden. Eine staatsanwaltlich angeordnete Obduktion des Verstorbenen soll zur Klärung der genauen Umstände des Unfalls beitragen. Hinweise können bei jeder Polizeidienststelle oder beim Verkehrsunfallkommando Salzburg unter der Telefonnummer 059 133 – 55 4040 abgegeben werden, wie 5min berichtet.
Unfallursachen und Statistik
Alleinunfälle wie der tragische Vorfall in Salzburg-Gneis treten immer häufiger auf, insbesondere während der Wintermonate. Laut einer Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) sind Witterung und mangelhafte Infrastruktur häufige Unfallursachen. Im Jahr 2023 gab es etwa 27.400 Radunfälle ohne weitere Beteiligte, dabei wurden rund 6.400 Menschen schwer verletzt und 147 Radfahrer starben.
Etwa jeder dritte tödliche Fahrradunfall geschieht ohne andere Verkehrsteilnehmer und die Zahlen hinsichtlich Alleinunfälle haben sich in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelt. Die Zunahme dieser Unfälle ist unter anderem auf die steigende Beliebtheit des Radfahrens, auch bei älteren Menschen, zurückzuführen. Tagesschau stellt fest, dass nicht selten mangelhafte Infrastruktur als Hauptursache für diese Unfälle angesehen wird.
Kritische Elemente im Straßenverkehr wie Bordsteinkanten und Straßenbahnschienen zählen dabei häufig zu den Gründen für Selbstunfälle. Eine Studie zeigt, dass fast zwei Drittel der Radfahrenden bestätigen, dass ihre eigene Fahrweise möglicherweise zum Unfall beigetragen hat, wobei knapp jeder dritte Alleinunfallverursachter angibt, zu schnell für die jeweiligen Bedingungen gefahren zu sein. Gegenwärtig fordert die UDV Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, um der steigenden Anzahl an Radunfällen entgegenzuwirken.
Die Suche nach Zeugen des Vorfalls in Salzburg-Gneis und die intensiven Ermittlungen der Polizei könnten entscheidend dazu beitragen, die Umstände des tragischen Unfalls aufzuklären und die Sicherheit für Radfahrende in der Stadt zu erhöhen.