PayPal-Krise: Milliarden-Panne sorgt für Aufregung unter Händlern!

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Paypal entschuldigt sich nach einer Milliarden-Panne und verspricht, betroffenen Händlern schnell zu helfen. Erfahren Sie mehr.

Paypal entschuldigt sich nach einer Milliarden-Panne und verspricht, betroffenen Händlern schnell zu helfen. Erfahren Sie mehr.
Paypal entschuldigt sich nach einer Milliarden-Panne und verspricht, betroffenen Händlern schnell zu helfen. Erfahren Sie mehr.

PayPal-Krise: Milliarden-Panne sorgt für Aufregung unter Händlern!

Paypal entschuldigt sich für eine erhebliche Sicherheitspanne, die zu Verunsicherungen unter Nutzern und massiven finanziellen Auswirkungen führte. Der Vorfall, der bereits zu einem massiven Rückgang bei rechtmäßigen Transaktionen führte, ereignete sich, als die Sicherheitssysteme von Paypal ausfielen und dadurch betrügerische Lastschriften nicht mehr erkannt werden konnten. Dies hatte zur Folge, dass mehrere Banken in Deutschland Lastschriften in zweistelliger Milliardenhöhe stoppten, während österreichische Banken nicht betroffen waren. Betroffene Händler mussten mit dem Verlust von Einnahmen kämpfen, da sie aufgrund der vorgenannten Blockade nicht oder nur verzögert an ihr Geld gelangten. Laut vienna.at beträgt die Summe der betrügerischen Lastschriften über eine Milliarde Euro, während die weiteren Registrierungen im dreistelligen Millionenbereich liegen.

Die Rückabwicklung betroffener Transaktionen erfolgt umfassend, wobei Paypal und Finanzinstitute eng zusammenarbeiten, um den Händlern schnellstmöglich zu ihrem Geld zu verhelfen. Ein Sprecher des Deutschen Sparkassenverbandes äußerte Zuversicht, dass bis zur Mitte der kommenden Woche alle Fälle bearbeitet sein können. Der Zahlungsverkehr hat sich seit Dienstag wieder normalisiert, unterliegt jedoch einer intensiven Überwachung, da viele Transaktionen manuell nachbearbeitet werden müssen.

Verbraucherschutz und Sicherheit

Verbraucherschützer äußern Kritik an Paypal, da viele Nutzer verunsichert wurden, insbesondere aufgrund von E-Mails, die über unzureichende Kontodeckung und mögliche Bearbeitungsgebühren informierten. Die Verbraucherzentrale prüft rechtliche Schritte, falls unberechtigte Gebühren in Rechnung gestellt werden. Zudem wird empfohlen, Kontoumsätze regelmäßig auf unberechtigte Abbuchungen zu überprüfen. Viele Verbraucher sind durch die geltenden SEPA-Regularien geschützt, die Rückbuchungen bis zu zehn Jahre später ermöglichen.

Das Schwäbische Onlineportal hebt hervor, dass Nutzer besonders vorsichtig sein sollten, um Phishing-Angriffe zu meiden. Kriminelle könnten die Unsicherheit ausnutzen, indem sie gefälschte E-Mails versenden oder als Paypal-Mitarbeiter anrufen. Echte Paypal-Nachrichten sind an eine persönliche Ansprache sowie Details zu Transaktionen gebunden und stammen von der Adresse [email protected].

Alternative Zahlungsmethoden und Empfehlungen

In Anbetracht des Vorfalls raten Experten, alternative Zahlungsmethoden in Betracht zu ziehen. Zu den Optionen gehören unter anderem Kreditkarten, Apple Pay und Google Pay sowie der europäische Dienst Wero, der jedoch nur eine geringe Verbreitung aufweist. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat ebenfalls dazu geraten, regelmäßig Passwörter zu ändern und die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren, um Konten vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Laut bsi.bund.de sind Verbraucher durch verschiedenste Zahlungsmethoden beim Online-Shopping eher geschützter, solange sie entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen und sich über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Zahlungsmethoden informieren.