Gasthof Seitner: Auszeichnung für Tradition und Gemeinschaft gefeiert!
Traditionsgasthof Seitner wurde ausgezeichnet; Bürgermeister überreichte Ehrung bei festlicher Feier mit prominenten Gästen in Feldkirchen.

Gasthof Seitner: Auszeichnung für Tradition und Gemeinschaft gefeiert!
Der traditionsreiche Gasthof Seitner wurde in einer festlichen Zeremonie mit dem Stadtwappen ausgezeichnet. Bürgermeister Martin Treffner übergab die Ehrung an die Inhaberin Christine Berger und die Seniorchefin Anni Göderle. Zu den Feierlichkeiten waren zahlreiche prominente Gäste geladen, darunter Vizebürgermeister Siegfried Huber sowie Stadt- und Gemeinderäte wie Helmut Kraßnig und Andrea Pecile. Christine Berger, die das Gasthaus zusammen mit ihrem Ehemann Karl und Anni Göderle führt, hielt eine Dankesrede und betonte die zentrale Rolle ihrer Familie und Mitarbeiter für den anhaltenden Erfolg des Betriebs. Die Veranstaltung, die den Höhepunkt des „Gasthaussingens“ darstellte, wurde von Richi Di Bernardo organisiert und mit musikalischen Darbietungen bereichert, darunter Beiträge des Männerdoppelsextetts Klagenfurt und der Familienmusik Natmeßnig.
Die Auszeichnung ist jedoch nicht die einzige Anerkennung, die Gasthof Seitner kürzlich erhielt. Der Traditionsbetrieb, der erstmals im 18. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde, wurde auch zum beliebtesten Gasthaus im Bezirk gewählt. Inhaber und Seniorchefin sind stolz darauf, dass ihr Gasthaus sich gegen neun Mitbewerber durchsetzen konnte. Eine Delegation der Stadtgemeinde Feldkirchen, angeführt von Bürgermeister Martin Treffner, gratulierte dem Team und lobte die langjährige Tradition und die gesellschaftliche Rolle des Gasthauses in der Region.
Wettbewerb um vorbildliche Gasthäuser
Zusätzlich zu den regionalen Auszeichnungen gibt es auch überregional einen Wettbewerb, der Gasthäuser für ihre soziale Rolle im Ort auszeichnet. Bei dieser Initiative spielt die Kulinarik keine Rolle. Die Jurymitglieder verzichten darauf, das Essen zu verkosten, und konzentrieren sich stattdessen auf die gesellschaftlichen Funktionen der Betriebe, wie Stammtische und Vereinstreffen. Diese Auszeichnung, ins Leben gerufen vom Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen, wurde bereits seit 2014 vergeben und hat in diesem Zeitraum 20 Gasthäuser gewürdigt.
Regierungspräsident Klaus Tappeser betont, dass Gasthäuser als soziale Treffpunkte unverzichtbar sind. Der Wettbewerb wird in die fünfte Runde gehen, und Bewerbungsfrist ist der 30. April. Preisträger erhalten eine Urkunde, eine Plakette sowie den Titel, und die Bewerberzahlen lagen in den letzten Jahren konstant zwischen 30 und 40.
Die Auszeichnung, die Gasthof Seitner und ähnliche Betriebe erhalten, zeigt, dass in der heutigen Zeit nicht nur die gastronomischen Leistungen, sondern auch die soziale Verankerung und die Gemeinschaftsförderung von großer Bedeutung sind. Gasthäuser sind nicht nur Orte des Essens, sondern auch kulturelle und soziale Anlaufstellen, die das Miteinander in den Gemeinden fördern.
Interessierte können andere Gasthäuser für die Auszeichnung vorschlagen, und auch frühere Antragsteller sind eingeladen, sich erneut zu bewerben. Die Bedeutung dieser Wettbewerbe und Auszeichnungen bekräftigt noch einmal die Rolle, die Tradition und Gemeinschaft in der Gastronomie spielen.
Für weitere Informationen können die Berichte auf Klick Kärnten, Bezirksjournal und Schwäbische nachgelesen werden.