Sechs Festnahmen in Hallstatt: Illegale Taxis und Führer im Visier!

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Am 9. Oktober 2025 führte die Polizei in Hallstatt Kontrollen durch, die zu sechs Festnahmen illegaler Taxifahrer und Fremdenführerinnen führten.

Am 9. Oktober 2025 führte die Polizei in Hallstatt Kontrollen durch, die zu sechs Festnahmen illegaler Taxifahrer und Fremdenführerinnen führten.
Am 9. Oktober 2025 führte die Polizei in Hallstatt Kontrollen durch, die zu sechs Festnahmen illegaler Taxifahrer und Fremdenführerinnen führten.

Sechs Festnahmen in Hallstatt: Illegale Taxis und Führer im Visier!

Am 9. Oktober 2025 fanden in Hallstatt, Oberösterreich, umfangreiche Schwerpunktkontrollen durch die Polizei statt. Diese richteten sich auf die gewerbsmäßige Personenbeförderung und die Touristenführung. Bei den Kontrollen konnten mehrere Verstöße festgestellt werden, die zu gleich sechs Festnahmen führten. Dabei handelte es sich um vier illegale Taxilenker und zwei Fremdenführerinnen, die ohne die erforderlichen Genehmigungen tätig waren. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für diese Maßnahmen basieren auf dem Fremdenpolizeigesetz.

Die Kontrollen wurden hierbei nicht allein von der Polizei durchgeführt. Zahlreiche Behörden waren beteiligt, dazu gehören unter anderem die Finanzpolizei, die Bezirksbehörde und die Polizeiinspektion Bad Goisern. Diese umfassende Überprüfung deckte nicht nur illegale Personenbeförderungen durch Taxibusse ohne entsprechende Konzessionen auf, sondern auch die illegalen Tätigkeiten von Fremdenführern. Die Behörden leiteten umgehend Zurückschiebungsverfahren gegen die Festgenommenen ein.

Eingehobene Sicherheitsleistungen und Verstöße

Die Feststellungen der Polizei und Finanzpolizei umfassten zudem zahlreiche Übertretungen. So wurden Verstöße gegen das Gelegenheitsverkehrsgesetz, das Fremdenpolizeigesetz sowie die Gewerbeordnung und verschiedene Verkehrsvorschriften festgestellt. Insgesamt wurden Sicherheitsleistungen und Organmandate in fünfstelliger Euro-Höhe eingehoben. Des Weiteren stellte die Finanzpolizei Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz fest.

Diese Kontrollen sind besonders relevant im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen im Personenbeförderungsrecht, das seit August 2021 umfassend reformiert wurde. Die Gesetzesnovelle soll vor allem neue digitale Mobilitätsdienstleister, wie etwa Uber, regulieren und einen fairen Wettbewerb zwischen den verschiedenen Beförderungsformen gewährleisten. Der Gesetzgeber reagiert damit auf die Herausforderungen, die durch die Digitalisierung im Mobilitätsbereich entstehen.

Die in den Kontrollen festgestellten Verstöße und die Diskussion um die Regulierung des Personenbeförderungsmarktes unterstreichen die Notwendigkeit, klare rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Die neuen Vorschriften zielen darauf ab, sowohl die Rechte der Verbraucher als auch die der Anbieter zu schützen und einen fairen Wettbewerb zu garantieren. Insbesondere das Taxigewerbe hat Bedenken geäußert, dass digitale Dienste in der Lage sein könnten, die Marktbedingungen zu verschlechtern.

Zusammenfassend ergibt sich aus den Maßnahmen und der Gesetzeslage die strategische Ausrichtung der Behörden in Österreich, sowohl die Sicherheit der Fahrgäste als auch die Rechtskonformität im Personenverkehr zu gewährleisten.