Parkplatz-Zoff in Dornbirn: 57-Jähriger schlägt mit Holzlatte zurück!
Ein Parkplatzstreit in Dornbirn eskaliert: Ein 57-Jähriger schlägt mit einer Holzlatte zurück, beide Männer erleiden Verletzungen.

Parkplatz-Zoff in Dornbirn: 57-Jähriger schlägt mit Holzlatte zurück!
Am 22. Dezember 2025 kam es in einer Tiefgarage in Dornbirn zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Der Vorfall ereignete sich gegen 14 Uhr, als ein 57-jähriger Autofahrer nach einem Parkvorgang mit seinem Auto aus einer Parklücke fuhr. Ein 32-jähriger Fußgänger, der hinter dem Fahrzeug vorbeiging, fühlte sich durch das rückwärtsfahrende Auto gefährdet und konfrontierte den 57-Jährigen.
Die Situation eskalierte rasch. Der 32-Jährige begann, den 57-jährigen Fahrer zu schlagen und zu treten. In der Hitze des Gefechts holte der 57-Jährige eine 60 Zentimeter lange Holzlatte aus seinem Auto und schlug zurück. Es entwickelte sich ein Gerangel, das die beiden Männer am Boden enden ließ. Die Polizei musste eingreifen und trennte die Kontrahenten. Beide Männer erlitten leichte Verletzungen und suchten anschließend selbstständig ärztliche Hilfe auf, wie vol.at berichtet.
Wachsende Aggressivität im Straßenverkehr
Der Vorfall in Dornbirn ist kein Einzelfall. Laut einer Umfrage des Instituts O.trend im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer zeigt sich ein zunehmendes aggressives Verhalten im Straßenverkehr. Rund 50% der Befragten gaben an, nach Ärger im Verkehr gelegentlich abreagieren zu müssen, beispielsweise durch schnelleres Fahren. Aggressionen bei Vorfahrtsstreitigkeiten und beim Überholen sind ebenfalls weit verbreitet. 21% der Autofahrer machen beim Überholen durch Lichthupe und Blinker auf sich aufmerksam, während 31% gerne aufs Gaspedal treten, wenn sie überholt werden.
Diese Tendenz zur Aggressivität wird von Experten als inakzeptabel angesehen. Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung, betont, dass das In-Kauf-Nehmen von Verletzungen oder sogar tätlichen Übergriffen im Straßenverkehr nicht hinnehmbar ist. Der Trend zu aggressivem Verhalten hat sich im Vergleich zu früheren Studien in den Jahren 2016 und 2019 verstärkt, wie tagesschau.de berichtet.
In der heutigen Verkehrssituation fühlen sich zwar die meisten Teilnehmer relativ sicher, doch die Vorfälle wie in Dornbirn zeigen, dass das Konfliktpotential im Straßenverkehr hoch ist und möglicherweise weiter zunehmen wird. Es bleibt zu hoffen, dass Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und zur Förderung eines respektvollen Miteinanders auf den Straßen erfolgreich umgesetzt werden.
Zusammenfassend zeigt der Zwischenfall in Dornbirn, wie schnell es in alltäglichen Situationen zu aggressiven Auseinandersetzungen kommen kann. Der gewaltsame Streit verdeutlicht die Problematik, die sowohl in Österreich als auch darüber hinaus im Straßenverkehr zu beobachten ist.
Für weitere Informationen über die Hintergründe und die Bedingungen im Straßenverkehr können Sie den Artikel auf 5min.at nachlesen.