Neue Wohnungen in Lienz: Anwohner-Einsprüche nicht durchgedrungen!

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Am 21. Oktober genehmigte der Lienzer Gemeinderat den Bau eines fünfstöckigen Wohnblocks auf einem ehemaligen Autohaus-Gelände trotz Anrainer-Einsprüchen.

Am 21. Oktober genehmigte der Lienzer Gemeinderat den Bau eines fünfstöckigen Wohnblocks auf einem ehemaligen Autohaus-Gelände trotz Anrainer-Einsprüchen.
Am 21. Oktober genehmigte der Lienzer Gemeinderat den Bau eines fünfstöckigen Wohnblocks auf einem ehemaligen Autohaus-Gelände trotz Anrainer-Einsprüchen.

Neue Wohnungen in Lienz: Anwohner-Einsprüche nicht durchgedrungen!

Am 21. Oktober 2025 wurde im Lienzer Gemeinderat der Bebauungsplan für ein neues Wohnbauprojekt genehmigt. Dabei handelt es sich um einen fünfstöckigen Wohnbau auf dem ehemaligen Areal des Autohauses Plössnig, gelegen an der Einmündung der Lienzer Reimmichlstraße in die Amlacher Straße. Das Projekt wird von der gemeinnützigen Hauptgenossenschaft des Siedlerbundes (GHS) realisiert und umfasst 28 Mietwohnungen.

Trotz voriger Einwände seitens der Anrainer, die ihre Bedenken hinsichtlich der Lebensqualität, Schattenwurf und erhöhten Verkehrsaufkommens äußerten, wogen die Vorteile der verdichteten Bauweise schwerer. Diese Argumentation stützte Raumplaner Thomas Kranebitter, dessen Gutachten als Grundlage für die Entscheidung diente. Im Gemeinderat gab es mit einer Enthaltung ein einstimmiges Votum für das Bauvorhaben.

Einwände der Anrainer

Insgesamt haben sieben Anrainer Einsprüche gegen den Bebauungsplan erhoben. Diese wurden jedoch als nicht stichhaltig bewertet. Vizebürgermeister Alexander Kröll, der anfänglich skeptisch war, hat die Argumente der Anrainer zur Kenntnis genommen. Er hebt hervor, dass durch intensive Gespräche zwischen den Beteiligten Anpassungen am Baukörper und der Fassadengestaltung vorgenommen wurden, um die Bedenken der Anwohner zu adressieren.

Bürgermeisterin Elisabeth Blanik unterstreicht die Wichtigkeit der Nutzung von Brachflächen für den Wohnungsbau. Sie betont, dass solche Projekte auch dazu dienen, den Bedarf an Wohnraum in Lienz zu decken, was angesichts einer Liste von über 500 Wohnungswerbern dringend erforderlich ist.

Neuigkeiten über Mietwohnungen in Lienz

Das geplante Bauprojekt ist nicht das einzige, das derzeit in Lienz in Diskussion ist. So wurde beispielsweise auch die Genehmigung für ein neues B & B-Hotel mit 225 Betten an der Fagerer-Kreuzung erteilt. Die Entscheidung für Mietwohnungen, nicht für Mietkaufwohnungen, wurde getroffen, da insbesondere junge Menschen oft Schwierigkeiten haben, Eigenkapital zu bilden. Dies ist eine unmittelbare Reaktion auf die aktuellen Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt.

Aktuelle Daten zur Baubewilligung zeigen einen kontinuierlichen Bedarf an neuen Wohnungen in der Region, wobei die quartalsmäßige Baubewilligungsstatistik der Statistik Austria wichtige Erkenntnisse liefert. Diese Daten sind entscheidend für die Planung zukünftiger Bauvorhaben und die rationale Abstimmung zwischen den Bedürfnissen der Bevölkerung und der baulichen Entwicklung.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Genehmigung des Wohnbauprojektes durch den Gemeinderat in Lienz einen wichtigen Schritt zur Schaffung zusätzlichen Wohnraums darstellt, trotz der bestehenden Anrainerbedenken. Mit der Planung und Visualisierung des Projekts steht jedoch noch eine Reihe an Herausforderungen vor den Verantwortlichen, bevor das Bauvorhaben realisiert werden kann. Die Dolomitenstadt berichtet, dass GHS und die Stadtverwaltung momentan keine offiziellen Bilder oder Modelle veröffentlichen werden, solange kein rechtskräftiger Bebauungsplan vorliegt.

Die nächsten Schritte werden mit Sicherheit von intensiven Diskussionen um die beste Umsetzung der Pläne begleitet werden, um ein ausgewogenes Verhältnis von Wohnraum und Lebensqualität für die Anwohner zu gewährleisten.