Wintertourismus boomt: Trotz Wärmeeinbruch bleibt die Buchungslage stark!

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Wintertourismus in Wien bleibt stark, trotz gestiegener Kosten und geänderter Gästegewohnheiten. Buchungen für Dezember und Januar sind gut, während die Preiserhöhungen stagnieren.

Wintertourismus in Wien bleibt stark, trotz gestiegener Kosten und geänderter Gästegewohnheiten. Buchungen für Dezember und Januar sind gut, während die Preiserhöhungen stagnieren.
Wintertourismus in Wien bleibt stark, trotz gestiegener Kosten und geänderter Gästegewohnheiten. Buchungen für Dezember und Januar sind gut, während die Preiserhöhungen stagnieren.

Wintertourismus boomt: Trotz Wärmeeinbruch bleibt die Buchungslage stark!

Inmitten eines unbeständigen Winters zeigen die Buchungen für den Winterurlaub in Österreich eine positive Tendenz. Laut Vienna.at haben die jüngsten Föhneinbrüche im Dezember die Vorweihnachtsbuchungen nicht beeinträchtigt. Die Tourismussprecherin Susanne Kraus-Winkler prognostiziert, dass kalte Temperaturen im Januar erwartet werden, was den Winterurlaub in Österreich weiter beleben könnte.

Obwohl die Kosten für Energie, Personal und Lebensmittel weiterhin steigen, haben die Beherbergungsbetriebe mit weniger Preiserhöhungen zu kämpfen. Die letzten Jahre waren durch eine jährliche Preisteigerung von 2 bis 3 Prozent geprägt. Aktuell scheuen sich Gäste jedoch, höhere Preise zu akzeptieren, was zu einem leichteren Zugang für Sparfüchse führt.

Buchungslage und Gästeverhalten

Die Buchungen für die Monate Dezember, Jänner und Februar 2025/26 sind erfreulich gut. Im März hingegen ist die Buchungslage noch offen, was den Tourismusbetreibern Sorge bereitet. Besonders städtische Destinationen wie Wien profitieren von der Nachfrage, die durch die Adventmärkte angeheizt wird. Gleichzeitig ist die Zahl der Firmenbuchungen spürbar gesunken, sodass sich private Gäste vermehrt auf günstigere Reisezeiten konzentrieren.

Zusätzlich zeigt eine Umfrage von YouGov, die in Weather.com veröffentlicht wurde, dass etwa 15% der Deutschen ihre Winterfahrten einschränken wollen. Trotzdem beabsichtigen 51% der Befragten, nicht an ihren Winterfreizeitaktivitäten zu sparen. Deutsche Touristen sind dabei die größte Gruppe der Winterurlauber in Österreich, wo sie fast 50% der Hotelgäste ausmachen.

Herausforderungen durch den Klimawandel

Dennoch sieht sich der Wintertourismus in den Alpen zahlreichen Herausforderungen gegenüber. Der Klimawandel hat bereits zu höheren Temperaturen und unsicheren Schneeverhältnissen geführt, was die Attraktivität einiger Destinationen gefährden könnte. Laut der Alpenallianz sind insbesondere kleine Skigebiete ohne technische Beschneiung stark betroffen. Diese Einrichtungen müssen oft wegen der steigenden Energiepreise und der unvorhersehbaren Wetterbedingungen schließen.

In Anbetracht dieser Umstände gibt es Initiativen wie das Projekt BeyondSnow, das die Resilienz von zehn Pilotregionen in den Alpen stärken soll. Eine Fachtagung mit Experten zur unzuverlässigen Schneelage hat die Dringlichkeit der Thematik verdeutlicht. Zudem wird es immer wichtiger, dass die jeweiligen Destinationen sich anpassen und flexibel neue Ansätze finden, um Gäste zu gewinnen.

Abschließend lässt sich sagen, dass trotz der Unsicherheiten und Herausforderungen der Wintertourismus in Österreich auf einem soliden Fundament ruht. Die Attraktivität der Angebote und die Landschaft bleiben entscheidend für den internationalen Wettbewerb.