Österreichs Polizei setzt neue Spürhunde gegen Cyberkriminalität ein!

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Österreich setzt auf digitale Spürhunde, um Cybercrime und Wirtschaftskriminalität effektiv zu bekämpfen.

Österreich setzt auf digitale Spürhunde, um Cybercrime und Wirtschaftskriminalität effektiv zu bekämpfen.
Österreich setzt auf digitale Spürhunde, um Cybercrime und Wirtschaftskriminalität effektiv zu bekämpfen.

Österreichs Polizei setzt neue Spürhunde gegen Cyberkriminalität ein!

Am 26. September 2025 haben fünf neu ausgebildete Datenspürhunde ihren Dienst bei der österreichischen Polizei angetreten. Diese speziellen Hunde sind darauf trainiert, digitale Beweismittel wie Laptops, Smartphones und USB-Sticks aufzuspüren. Die Ausbildung der Hunde fand in Kooperation mit der Bayerischen Polizei statt und dauerte insgesamt acht Wochen, nachdem sie zuvor eine zweijährige grundständige Ausbildung zum Schutz- und Stöberhund absolviert hatten. Innenminister Gerhard Karner überreichte den Hunden in Wien-Floridsdorf zeremoniell ihre Dekrete.

Die neuen Spürhunde sind wichtige Werkzeuge im Kampf gegen Cybercrime, Extremismus und organisierte Kriminalität. In den ersten Einsätzen nach ihrer Ausbildung haben sie bereits 135.000 Euro Bargeld, 38 Datenträger und 32 Reisepässe sichergestellt. Diese Erfolge unterstreichen die Wertigkeit neuer Suchmethoden in Ermittlungen, die zunehmend digitale und komplexe Elemente beinhalten.

Technik und Ausbildung der Datenspürhunde

Die Hunde wurden speziell auf den Duft von Platinen konditioniert und verwenden ein Clickertraining zur Belohnung. Es gibt zwei Arten von Anzeigen: passive und aktive. Bei der passiven Anzeige friert der Hund ein, während er bei der aktiven Anzeige Laut gibt. Diese Techniken ermöglichen es den Hunden, bis zu 300 Mal pro Minute ein- und auszuatmen, wobei sie jedoch nur 15 bis 20 Minuten am Stück aktiv arbeiten können.

Die erste Gruppe dieser spezialisierten Hunde hat ihre Grundausbildung zwischen April und Juni 2025 abgeschlossen, und bis Ende des Jahres 2025 sollen insgesamt elf Datenspürhunde in allen Bundesländern im Einsatz sein. Ziel ist es, mittelfristig auf 30 Hunde zu wachsen, um den Herausforderungen in den Bereichen Cybercrime und Wirtschaftsdelikte besser begegnen zu können.

Der Kontext zu Cybercrime-Ermittlungen

Die Notwendigkeit, sich auf neue Methoden der Kriminalität einzustellen, wird immer dringlicher. Laut hfpol-bw.de erfordert die digitale Kriminalität spezielle Ausbildungsinhalte und Techniken. Hierzu gehören auch Schulungen zur Erkennung komplexer Angriffsszenarien sowie zur Sicherung digitaler Spuren im Darknet und bei Kryptowährungstransaktionen. Diese Bereiche spielen eine Schlüsselrolle, da sich Kriminalität zunehmend in die digitale Welt verlagert.

Die aktuellen Maßnahmen der österreichischen Polizei, darunter die Einführung der Datenspürhunde, sind Teil einer umfassenden Strategie, um den Herausforderungen im Bereich Cybercrime effektiv zu begegnen. Mit technologischen Entwicklungen und spezialisierten Schulungen sollen Ermittler auf die Anforderungen der digitalen Zukunft vorbereitet werden.