Österreichs Top-Kommunikatoren 2025: Wer führt das digitale Ranking?
LEADERSNET präsentiert am 12.11.2025 das Ranking der 1.000 einflussreichsten Meinungsträger in der Kommunikationsbranche Österreichs.

Österreichs Top-Kommunikatoren 2025: Wer führt das digitale Ranking?
Am 12. November 2025 präsentiert die LEADERSNET-Sonderausgabe das Ranking der 1.000 einflussreichsten Entscheider:innen in der Kommunikations- und Medienbranche in Österreich. In einer Zeit, in der sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen rasant ändern und gleichzeitig hohe Unsicherheiten bestehen, wird die Rolle der Kommunikation immer wichtiger. Laut LEADERSNET spielt der Einsatz verantwortungsvoller Kommunikation eine Schlüsselrolle, um Aufklärung, Orientierung und Zusammenhalt zu fördern.
Das Ranking soll die Kompetenzen in klassischer und digitaler Kommunikation abbilden und die Leistungsträger:innen in dieser dynamischen Branchenlandschaft anerkennen. Es berücksichtigt verschiedene Kriterien: Präsenz in Print, digitale Sichtbarkeit, Social-Media-Kompetenz und die kommunikative Reichweite. Ein Redaktionsteam aus 46 Mitarbeiter:innen im Alter von 24 bis 71 Jahren hat daran gearbeitet, um eine möglichst umfassende Bewertung vorzunehmen.
Die Top 3 des Rankings
- 1. Roland Weißmann, Generaldirektor des ORF
- 2. Christoph Dichand, Herausgeber der Kronen Zeitung
- 3. Eva Dichand, Herausgeberin der Heute
Die Vielfalt der Kommunikations- und Medienlandschaft wird dabei deutlich: Das Ranking umfasst Vertreter:innen aus Medienhäusern, TV, Radio, Digitalplattformen, PR und Influencer:innen sowie Vordenker:innen aus Wirtschaft und Gesellschaft. Besonders auffallend ist der Wandel von traditionellen zu digitalen Kommunikationsformen. Wo früher persönliche Gespräche und klare Botschaften im Vordergrund standen, so dominiert heute der digitale Austausch, häufig unterstützt durch Künstliche Intelligenz. Plattformen wie Facebook, LinkedIn, Instagram und TikTok haben dabei die Spielregeln maßgeblich verändert.
Mediennutzung in Österreich
Die Veränderungen in der Kommunikationslandschaft spiegeln sich auch in der Mediennutzung wider. Laut Statista wird die Mediennutzung in Österreich stark von Radio und Fernsehen geprägt. Die durchschnittliche tägliche Mediennutzung beträgt 5,5 Stunden, wobei über 2,5 Stunden auf das Fernsehen (inklusive Streaming) entfallen. Jüngere Nutzer:innen neigen eher dazu, Onlinemedien zu konsumieren, während ältere Generationen häufig die traditionellen Formate bevorzugen.
Besonders in der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen zeigen sich deutliche Trends: Diese konsumieren durchschnittlich 1,5 Stunden täglich Online-Videos auf Plattformen wie YouTube, Amazon Prime Video und Netflix. Der Rückgang der Tagesreichweite und der täglichen Nutzung traditioneller Medienformate ist weiterhin spürbar, obwohl lineares Fernsehen nach wie vor beliebt ist. Dabei dominieren ORF-Sender den Markt, was sich auch in den höheren Tagesreichweiten im Vergleich zu privaten Sendern widerspiegelt.
Insgesamt zeigt sich, dass die Mediennutzung in Österreich einem ständigen Wandel unterliegt. Die Herausforderungen durch die Digitalisierung erfordern, dass sich traditionelle Medienformate an neue digitale Trends anpassen müssen.