Familienbetrieb revolutioniert Logistik mit Elektro-LKW und Ökostrom!
Schlager Transport Logistik GmbH revolutioniert mit Elektro-LKW den Güterverkehr in Oberösterreich und spart 240.000 Liter Diesel.

Familienbetrieb revolutioniert Logistik mit Elektro-LKW und Ökostrom!
Die Schlager Transport Logistik GmbH aus Oberösterreich setzt Maßstäbe in der nachhaltigen Güterlogistik. Seit 20 Monaten ist das Unternehmen mit fünf Elektro-LKWs im Einsatz, die in dieser Zeit über eine Million Kilometer zurückgelegt haben. Diese beeindruckende Bilanz geht mit einer Einsparung von 240.000 Litern Diesel einher, wobei der fossile Brennstoff vollständig durch Ökostrom ersetzt wurde. Über 60 % des benötigten Stroms stammen von einer 765-kWp-Photovoltaikanlage auf dem Firmendach, ergänzt durch einen 1,6-MW-Energiespeicher. Geschäftsführer Hubert Schlager hebt hervor, dass dieses Modell nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich erfolgreich ist und die lokale Energieerzeugung sowie Wertschöpfung fördert. [oekonews] berichtet, dass die Elektro-LKW eine Reichweite von 500 Kilometern haben und mit Ladeleistungen von bis zu 400 kW und Ladezeiten von etwa 60 Minuten aufwarten.
Ein zentraler Aspekt des Betriebs ist der Einsatz der E-LKW in verschiedenen Bereichen, darunter Baustofflogistik, Lebensmitteltransporte und Eventtechnik. Ein weiteres Highlight: Alle oberösterreichischen Verteilerzentren für Tageszeitungen werden seit Beginn des Projekts nachts zu 100 % elektrisch beliefert. Mit 95 % der Fahrten, die innerhalb Österreichs stattfinden, zeigt sich das Unternehmen regional verwurzelt und ökologisch orientiert.
Erneuerbare Energien als Rückgrat der Logistik
Die Nutzung von grünen Antriebstechnologien spielt eine entscheidende Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit und die CO₂-Bilanzen in der Logistik. Laut [verkehrsrundschau] ist die Elektromobilität insbesondere für städtische Verteilerverkehre geeignet. Die lokale Emissionsfreiheit in Städten wird durch Null-Emissionszonen begünstigt, während geringere Energiekosten den Betrieb von Elektro-LKWs attraktiver machen. Auch die leise Betriebsweise ist ein Vorteil für nächtliche Lieferungen.
Allerdings sind zunehmende Herausforderungen mit der Umstellung auf Elektro-LKWs verbunden. Die Reichweiten sind häufig limitiert, und die Preise für Elektrofahrzeuge bleiben trotz Förderungen höher als für konventionelle LKWs. Dennoch gibt es positive Beispiele wie das Pilotprojekt von DSV, das Solaranlagen zur Stromversorgung von Elektro-LKWs nutzt.
Vorausschauende Pläne und Ziele
Die Schlager Transport Logistik GmbH plant, ihre Flotte künftig aufzustocken. Sechs weitere Elektro-LKWs der neuesten Generation sollen im Januar 2026 in Betrieb genommen werden und zusätzliche 720.000 elektrische Kilometer pro Jahr ermöglichen. Das langfristige Ziel ist es, bis 2030 vollständig emissionsfrei zu operieren, unterstützt durch Photovoltaik, Energiespeicher und intelligentes Lastmanagement. [fuhrpark] informiert, dass ähnliche Initiativen auch bei anderen Logistikunternehmen wie inTime Express Logistik geplant sind, die ab 2025 vollelektrische LKWs im Schwerlastverkehr einsetzen wollen.
Um den Umstieg auf die Elektromobilität zu bewältigen, bedarf es auch leistungsfähiger Ladeinfrastruktur. inTime setzt deshalb auf Photovoltaikanlagen und eigene Ladesäulen, während staatliche Unterstützung für Investitionen essenziell bleibt. Diese Entwicklungen sind Teil einer größeren Bewegung hin zu einer nachhaltigeren Logistik und einem bewussteren Umgang mit den Ressourcen. Unternehmen stehen unter Druck, ihre CO₂-Emissionen zu reduzieren und nachhaltige Praktiken zu implementieren, um den Anforderungen der neuen CSRD-Richtlinie ab 2025 gerecht zu werden.