Rheda-Wiedenbrück: Politische Hängepartie um Flüchtlingsunterkunft geht weiter!

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Die Rheda-Wiedenbrücker Politik vertagt die Entscheidung über eine Flüchtlingsunterkunft für 450 Menschen in „Im Mersch“.

Rheda-Wiedenbrück: Politische Hängepartie um Flüchtlingsunterkunft geht weiter!

Politik im Stillstand! Die Entscheidung über den umstrittenen Bau einer großen Flüchtlingsunterkunft in Rheda-Wiedenbrück wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Am Abend des 28. Oktober 2024 versammelten sich die Ratsmitglieder, doch die Mehrheit von Move, den Grünen, der SPD, der Freien Linken und der AfD nahm sich Zeit für weitere Überlegungen und schmetterte die Vorstöße der CDU, FDP und FWG ab.

Politisches Tauziehen um die Flüchtlingsunterkunft

Die Wählergemeinschaft Move, die als zweitgrößte Fraktion im Rat ins Gewicht fällt, sieht Klärungsbedarf. Sie plant, ihre Mitglieder bis Mitte November zu konsultieren und ihre Meinungen zur geplanten Unterkunft für 450 Flüchtlinge in der Straße „Im Mersch“ einzuholen. Ein Blick auf die CDU zeigt die gemischten Gefühle: Laut Berichten sind zwei Drittel der Parteimitglieder gegen das Bauvorhaben. Die Fronten scheinen verhärtet.

Wann steht die Entscheidung an?

Doch wann, oh wann, wird endlich entschieden? Der nächste Ratstermin am 9. Dezember könnte möglicherweise Licht ins Dunkel bringen, eventuell wird es sogar eine Sondersitzung geben. Die Anspannung in der politischen Luft ist greifbar: Werden die Befragungen der Mitglieder zu einem Meinungsumschwung führen, oder bleibt das Thema die nächste Zeit im Schattendasein? Die kommende Zeit wird zeigen, in welche Richtung sich Rheda-Wiedenbrück bewegen wird.