Rendsburg bleibt vom Busstreik unberührt – Pendler atmen auf!
In Rendsburg bleibt der ÖPNV trotz des Verdi-Streiks ungestört. Pendler berichten von pünktlichen Stadtbussen und minimalen Auswirkungen.
Rendsburg bleibt vom Busstreik unberührt – Pendler atmen auf!
Rendsburg steht im Zeichen des Streiks! Seit Freitagmorgen hat die Gewerkschaft Verdi unbefristete Streiks im öffentlichen Nahverkehr ausgerufen, doch die Pendler in Rendsburg erleben eine überraschende Ruhe. Die Stadtbusse fahren weiterhin ohne jegliche Ausfälle, und das trotz der massiven Proteste, die in anderen Regionen toben.
„In Rendsburg gibt es im Busverkehr keine Einschränkungen“, erklärt Martin Metzner, Betriebsleiter von Transdev Nord. „Wir gehen davon aus, dass wir auch im Verlauf des Wochenendes 100 Prozent der Busse auf die Straße bringen.“ An den zentralen Haltestellen, wie dem Rendsburger ZOB, ist vom Streik nichts zu spüren – die Busse kommen pünktlich und im gewohnten Takt. Pendler wie Sergej Djovic, der normalerweise mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, sind überrascht von der Zuverlässigkeit der Busverbindungen.
Streik in Schleswig-Holstein: Überlandverkehr leidet
Während Rendsburg weitgehend verschont bleibt, sieht die Lage im Überlandverkehr ganz anders aus. Hier sind die Auswirkungen des Streiks deutlich spürbar. Arno Walther, der auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, berichtet von unzuverlässigen Verbindungen zwischen Bordesholm und Neumünster. „Hier in Rendsburg habe ich bislang allerdings nichts von den Einschränkungen mitbekommen“, sagt er. Verdi hat angekündigt, dass die Streiks bis Sonntag andauern könnten, was die gesamte Region betrifft.
Der Geschäftsführer von OVN, Joachim Schack, betont, dass nur eine Handvoll der rund 70 Busunternehmen in Schleswig-Holstein tatsächlich bestreikt wird. „Auf der Straße wird keine Einigung erzielt, sondern am Verhandlungstisch“, so Schack. Die Verhandlungen über bessere Arbeitsbedingungen für die 2000 Beschäftigten im privaten Nahverkehr sind ins Stocken geraten, nachdem die Landesregierung eine Streichliste veröffentlicht hat, die auch den ÖPNV betrifft. Dies hat zur Folge, dass die Mittel für die kommunalen Aufgabenträger eingefroren werden, was die Situation für die Busunternehmen weiter verschärft.