Familienkosmos in Todesschock: Mann tötet vier Verwandte und sich selbst
Ein 63-Jähriger tötet vier Familienmitglieder in Deutschland und begeht anschließend Suizid. Polizei ermittelt in Reutlingen.

Familienkosmos in Todesschock: Mann tötet vier Verwandte und sich selbst
Am Dienstag, dem 26. November 2025, ereignete sich in Deutschland ein mutmaßliches Familiendrama, das die Polizei in einem intensiven Ermittlungsverfahren beschäftigt. Ein 63-Jähriger soll vier seiner Familienmitglieder getötet und anschließend Suizid begangen haben. Die Opfer sind die Schwester des Mannes (60 Jahre), seine Ehefrau (57 Jahre) und seine beiden Söhne im Alter von 27 und 29 Jahren. Laut vol.at wiesen die meisten der Toten Schussverletzungen auf.
Die Polizei entdeckte die Leichen an unterschiedlichen Orten in Reutlingen, Pfullingen und St. Johann. Die Schwester des Mannes wurde in ihrer Wohnung in Reutlingen von einer Pflegekraft gefunden, während die Leichen des 63-Jährigen und seiner Frau in ihrem Wohnhaus in Pfullingen aufgefunden wurden. Die beiden Söhne wurden in den Firmenräumen ihres Vaters in St. Johann entdeckt. Der Verdächtige, der Jäger war, lässt Ermittler erneut prüfen, ob seine Schusswaffe legal war.
Brand in Pflegeheim
Währenddessen kam es in Reutlingen zu einem weiteren tragischen Vorfall. In einer Pflegeeinrichtung brach ein verheerender Brand aus, bei dem drei Menschen ihr Leben verloren. Laut augsburger-allgemeine.de wurde der Notruf am Dienstagabend um 19:43 Uhr abgesetzt, und die Feuerwehr traf sechs Minuten später ein. Bei dem Brand, der in einer von vier Wohngruppen im Obergeschoss der Einrichtung ausbrach, kamen eine 53-jährige Frau sowie zwei Männer im Alter von 73 und 88 Jahren ums Leben.
Eine 57-jährige Bewohnerin, die stark verletzt wurde, befindet sich derzeit in einer Spezialklinik und ist aufgrund ihrer Verletzungen noch nicht ansprechbar. Ermittlungen der Staatsanwaltschaft richten sich gegen diese Frau wegen des Verdachts des dreifachen Mordes und elffachen Mordversuchs. Das Motiv ist derzeit unklar, es ist jedoch bekannt, dass die Verdächtige psychisch krank ist.
Suizidstatistiken in Deutschland
Die tragischen Vorfälle werfen ein Licht auf die schwierige Thematik von psychischer Gesundheit und Suizid in Deutschland. Laut aktuellen Daten von destatis.de beendeten im Jahr 2024 insgesamt 10.372 Menschen ihr Leben durch Suizid. Dies entspricht einem Anstieg von 0,7 % im Vergleich zum Vorjahr, wobei 71,5 % der Betroffenen Männer waren. Besonders auffällig ist der Anstieg der Suizide bei Frauen, die im Jahr 2024 um 4,7 % zugenommen haben, während es bei Männern einen leichten Rückgang um 0,9 % gab.
Die Thematik der psychischen Gesundheit bleibt in der Gesellschaft von hoher Relevanz. Die häufigsten Altersgruppen der Suizidopfer sind die zwischen 25 und 29 Jahren, und auch die 40- bis 44-Jährigen sind stark betroffen. Diese Tatsachen machen deutlich, wie wichtig es ist, die psychische Gesundheit zu fördern und Hilfsangebote auszubauen, um solchen Tragödien in der Zukunft vorzubeugen.