Konfrontationen bei Palästina-Demo: Polizei stoppt Protestzug in Berlin
Bei einer Palästina-Demo in Berlin kam es zu Störungen, als Feuerwerkskörper gezündet wurden. Polizei nahm mehrere Personen fest.
Konfrontationen bei Palästina-Demo: Polizei stoppt Protestzug in Berlin
In Berlin kam es erneut zu Spannungen während einer Demonstration für Palästina, die am Samstagnachmittag stattfand. Rund 500 Teilnehmer marschierten unter dem Motto „Solidarität mit Palästina. Stoppt den Gaza Genozid“ durch die West-Berliner Innenstadt, beginnend auf der Kantstraße und endend am Wittenbergplatz. Die Polizei berichtete, dass der Protest zunächst friedlich verlief.
Doch gegen Ende der Veranstaltung eskalierte die Situation: Demonstranten zündeten Feuerwerkskörper und bengalische Leuchtfackeln. Um die Lage unter Kontrolle zu bringen, nahm die Polizei mehrere Personen vorübergehend fest, um deren Identität zu klären. Der Demonstrationszug wurde kurzzeitig gestoppt, konnte jedoch schließlich bis zum Ende fortgesetzt werden.
Hintergrund der Proteste
Seit dem verheerenden Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 sind die Straßen Berlins regelmäßig Schauplatz von Demonstrationen, die meist von palästinensischen Gruppen organisiert werden. Diese Proteste ziehen häufig aggressive Reaktionen nach sich, sowohl gegen die Polizei als auch gegen Passanten. Die Demonstranten sind fast jeden Mittwoch und Samstag in verschiedenen Stadtteilen der Hauptstadt unterwegs, was die Spannungen in der Stadt weiter anheizt.