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Am Freitagnachmittag, dem 11. Januar 2025, kam es in Berlin zu zwei Überfällen auf Paketzusteller, die bei der Polizei für Aufsehen sorgten. Der erste Vorfall ereignete sich gegen 17.30 Uhr in der Roscherstraße in Charlottenburg, wo ein 27-jähriger Zusteller Opfer eines Übergriffs wurde. Laut rbb24 attackierten mehrere maskierte Personen den Zusteller, während dieser Pakete aus einem geparkten Lieferwagen in einen nahegelegenen Laden brachte.
Die Angreifer, die in einem Carsharing-Fahrzeug angekommen waren, schleuderten den Zusteller zu Boden und schlugen ihm ins Gesicht. Bewaffnet mit Teleskopschlagstöcken und Elektroschockgeräten, öffneten sie den Transporter und entwendeten ein Dutzend Pakete. Nach dem Überfall flüchteten die Täter mit einem schwarzen Audi. Obwohl der 27-Jährige Nasenbluten erlitt, verzichtete er auf ärztliche Behandlung. Ermittlungen des Raubkommissariats der Polizeidirektion 2 (West) wurden umgehend aufgenommen, und die alarmierten Einsatzkräfte sicherten Videoaufnahmen des Vorfalls, wie berlin.de berichtete.
Weitere Überfälle in Marzahn
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am gleichen Tag in Marzahn, wo ein 38-jähriger Paketzusteller Ziel eines Übergriffs wurde. Der Vorfall begann nach einem Verkehrsstreit mit einem 41-jährigen Autofahrer in der Luise-Zietz-Straße. Dieser zückte eine Schreckschusspistole, verließ sein Fahrzeug und bedrohte den Zusteller. Nach dem Übergriff verschwand der Täter, während der Zusteller, sichtlich geschockt, die Polizei verständigte. Ein Rettungswagen versorgte den 38-Jährigen vor Ort.
Im Rahmen der Ermittlungen konnte die Wohnanschrift des 41-Jährigen ausfindig gemacht werden. Er wurde später von der Polizei festgenommen, wobei sowohl seine Schreckschusswaffe als auch sein Führerschein beschlagnahmt wurden. Nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen wurde der 41-Jährige jedoch wieder freigelassen, gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Bedrohung mit Waffen ermittelt.
- Übermittelt durch West-Ost-Medien
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