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Familienverband fordert konkretere Maßnahmen im Regierungsprogramm!

Das Regierungsprogramm der neuen Bundesregierung erhält vorsichtige Zustimmung vom Katholischen Familienverband Österreichs (KFÖ). In einer Aussendung am Donnerstag betont Verbandspräsident Peter Mender, dass das Programm die zentrale Rolle von Familien in der Gesellschaft hervorhebt, unterstützt durch das Vorhaben eines eigenen Familienministeriums. Wichtige Punkte wie die Bekämpfung der Kinderarmut und eine Offensive zur Verbesserung von Kinderbetreuung und Bildung sollen angegangen werden. So wird etwa die Weiterentwicklung des Eltern-Kind-Passes bis zum 18. Lebensjahr als positiv gewertet. Trotz dieser Fortschritte äußert Mender jedoch Bedenken hinsichtlich des Familienlastenausgleichsfonds (FLAF), dessen unzureichende Details kritisiert werden: „Das ist unkonkret, dünn und willkürlich“, und er warnt vor finanziellen Kürzungen bei Familienleistungen, die „ein Tabu bleiben müssen“, wie kathpress.at berichtet.

Außerdem wird eine umfassende Reform der Familienpolitik gefordert. Der Katholische Familienverband hat 77 Vorschläge für zukunftsorientierte Maßnahmen erstellt, darunter automatisch durchgeführte Pensionssplittungen für Eltern und eine verbesserte Bewertung der Elternteilzeit in der Pension. Mender sieht auch die Notwendigkeit eines flächendeckenden Angebots an psychosozialen Beratungsstellen und fordert, dass der FLAF als sicheres Finanzierungsinstrument für Familienleistungen gelten muss. Ein eigenes Ministerium für Familien wird als unverzichtbar angesehen, um sicherzustellen, dass Familienbelange nicht unter anderen Politikbereichen subsumiert werden. „Die familienpolitischen Erfolge der letzten Jahre müssen weiter verfolgt werden“, betont Mender, wie ots.at zusammenfassend darstellt.

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Wien, Österreich
Beste Referenz
kathpress.at
Weitere Quellen
ots.at

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