Koralmbahn: AREA SÜD wird zur Wirtschafts-Hochburg Österreichs!

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Am 29.09.2025 wurde die „AREA SÜD“ präsentiert, ein Wirtschaftsraum gefördert durch die Koralmbahn, die neue Chancen schafft.

Am 29.09.2025 wurde die „AREA SÜD“ präsentiert, ein Wirtschaftsraum gefördert durch die Koralmbahn, die neue Chancen schafft.
Am 29.09.2025 wurde die „AREA SÜD“ präsentiert, ein Wirtschaftsraum gefördert durch die Koralmbahn, die neue Chancen schafft.

Koralmbahn: AREA SÜD wird zur Wirtschafts-Hochburg Österreichs!

Rund zweieinhalb Monate vor dem offiziellen Start der Koralmbahn wird die neue Wirtschaftsregion „AREA SÜD“ präsentiert. Die Veranstaltung fand in Wien statt und wurde von den Wirtschaftskammern der Steiermark und Kärnten organisiert. Zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Sozialpartnerschaft waren anwesend, darunter die ÖBB-Vorständin Manuela Waldner sowie die Landesräte Willibald Ehrenhöfer und Sebastian Schuschnig. Auch Unternehmerinnen wie Daniela Müller-Mezin und Sabine Herlitschka von Infineon Technologies trugen zur Diskussion bei.

Die Koralmbahn verspricht, die Fahrzeit zwischen Graz und Klagenfurt auf nur 45 Minuten zu reduzieren, was erheblich zur Standortentwicklung in der Region beiträgt. Laut einer Umfrage unter 1.085 Mitgliedsbetrieben beurteilen 90% der Unternehmen die verstärkte Kooperation zwischen den Bundesländern positiv. Zudem sehen 61% eine höhere Arbeitskräftemobilität als Chance, während 59% von einer verbesserten Erreichbarkeit profitieren wollen. 52% erhoffen sich einen wirtschaftlichen Bedeutungsgewinn für ihre Unternehmen.

Wirtschaftsregion AREA SÜD

Die REGION AREA SÜD umfasst ein Drittel der Fläche Österreichs und beheimatet 1,8 Millionen Menschen sowie über 150.000 Betriebe, die zusammen rund 70 Milliarden Euro erwirtschaften. Die Initiative „Mehr Menschen. Mehr Märkte. Mehr Miteinander“ zielt darauf ab, den Austausch von Gedanken und Gütern zu fördern. Diese neue Eisenbahnachse durch Koralm und Semmering wird als „Zeit- und Raummaschine“ beschrieben, die Distanzen und Fahrtdauern signifikant verkürzt und so neue wirtschaftliche Möglichkeiten schafft.

Laut den anwesenden Funktionären fordern 67% schnelleren Infrastrukturausbau, während 57% die Vereinheitlichung von Landesgesetzen für wichtig erachten. Politische Maßnahmen sind dringend gefordert, da 50% der Unternehmen den Bosruck-Eisenbahntunnel und den Ausbau von Güterverkehrszentren als Prioritäten ansehen. Zudem wird eine neue Güterverkehrsstraße zur Wörthersee-Umfahrung mit 42% genannt.

Chancen durch die Koralmbahn

Die Koralmbahn selbst wird als ein Schlüsselprojekt für den öffentlichen Verkehr gepriesen. Andreas Matthä, der Vorstandsvorsitzende der ÖBB, hob die Vorteile der Koralmbahn hervor, insbesondere in Bezug auf die Reisezeitverkürzung. Die Elektrifizierung des Kärntner Abschnitts zwischen Grafenstein und St. Paul im Lavanttal ist bereits in vollem Gange, und die ÖBB plant, auch im Jahr 2023 mehrere Streckenabschnitte zu elektrifizieren.

Das gesamte österreichische Schienennetz, das aktuell eine Gesamtlänge von 5.636 km beträgt, besteht dabei zu etwa 75% aus elektrifizierten Strecken. Diese Elektifizierungsmaßnahmen sind ein zentraler Bestandteil der Ausbaupläne, um den modernen Anforderungen des Verkehrs gerecht zu werden und die Effizienz der Bahninfrastruktur zu steigern. Faktoren wie die Integration des Infrastrukturteils der Graz-Köflacher Bahn in die ÖBB-Infrastruktur und zahlreiche Modernisierungen der Verkehrsstationen runden die umfassenden Entwicklungsmaßnahmen ab.

Die Koralmbahn und die damit verbundenen Projekte bieten somit nicht nur den Einwohnern der betroffenen Regionen neue Chancen, sondern auch einen strategischen Vorteil für die Wirtschaft. Die Kooperation zwischen den Bundesländern wird von den Unternehmen als zukunftsweisend angesehen, mit dem Ziel, die Lebensqualität und den wirtschaftlichen Erfolg in der Region nachhaltig zu verbessern.