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In der hektischen Vorweihnachtszeit, wenn das Paketaufkommen sprunghaft ansteigt, stehen die Paketzusteller:innen unter immensem Druck. Katarina Pokorny, die Obfrau im Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband Wien, hebt hervor, dass diese Arbeiter:innen oft unfairen Vorwürfen ausgesetzt sind. „Paketzusteller:innen sind keine Sündenböcke!“, betont sie und fragt, wie wenig Beachtung ihre schwierige Situation findet. Genauer gesagt, die Herausforderung, unseren zunehmenden Online-Bestellungen nachzukommen, wird oft übersehen, während sie gegen Kälte, Schnee und andere widrige Umstände ankämpfen, um uns zur Weihnachtszeit unsere Pakete rechtzeitig zu liefern, wie laut ots.at berichtet.
Pokorny erläutert, dass neben dem steigenden Arbeitsaufkommen auch unerwartete Hindernisse wie mangelnde Parkmöglichkeiten und die Überwachung durch die Parkraumbewirtschaftung den Zusteller:innen das Leben schwer machen. „Es ist ein harter Job, doch die Packer verdienen unseren Respekt“, so Pokorny. Ihre Worte sollen gleichzeitig als Appell für mehr Verständnis im Umgang mit diesen Arbeitskräften in der leidenschaftlichen Vorweihnachtszeit dienen. Ein einfaches Lächeln oder ein freundliches Wort kann hierbei viel bewirken. In einem weiteren Kontext zeigt sich, dass das, was für Paketzusteller gilt, auch für Künstler wie Werner Pokorny zutrifft, dessen Arbeiten das Thema des Hauses auf kreative Weise untersuchen. Diese werden momentan in der Galerie Schlichtenmaier in Dätzingen unter dem Titel „Bewegung ins Offene“ ausgestellt, was, wie rainer-zerbst.de berichtet, das sichere und geborgene Element des Hauses mit dynamischen Bewegungen verbindet.
Pokornys Ausstellung beleuchtet die duale Bedeutung des Hauses als ein Symbol für Sicherheit und zugleich als Objekt der Kreativität. Er entblößt damit nicht nur die physische Struktur, sondern regt auch zur Reflexion über die Frage an, was ein Haus tatsächlich ist. Dies könnte parallele Gedanken über die Wertschätzung künstlerischer Arbeit und die gesellschaftlichen Wahrnehmungen anregen, während die Paketzusteller:innen sich im Schatten ihrer kämpferischen Realität abmühen.
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