Österreich prüft gefälschten Pass aus Epstein-Akten – Neue Enthüllungen!

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Österreich prüft gefälschten Pass aus Epstein-Akten. Verdacht auf strafrechtlich relevantes Dokument aus Wien 1982 bestätigt.

Österreich prüft gefälschten Pass aus Epstein-Akten. Verdacht auf strafrechtlich relevantes Dokument aus Wien 1982 bestätigt.
Österreich prüft gefälschten Pass aus Epstein-Akten. Verdacht auf strafrechtlich relevantes Dokument aus Wien 1982 bestätigt.

Österreich prüft gefälschten Pass aus Epstein-Akten – Neue Enthüllungen!

Die österreichischen Behörden stehen unter Druck, nachdem das US-Justizministerium Dokumente veröffentlicht hat, die mit Jeffrey Epstein verbunden sind. Unter diesen befindet sich ein mutmaßlich gefälschter österreichischer Pass, der bei einer Razzia in Epsteins New Yorker Wohnung im Jahr 2019 sichergestellt wurde. Das Innenministerium in Österreich hat bestätigt, dass den Informationen nach ein strafrechtlich relevanter Sachverhalt vorliegt. Der Pass wurde im Mai 1982 von der Bundespolizeidirektion Wien ausgestellt und zeigt zwar Epsteins Foto, jedoch den Namen eines anderen Mannes – eines mutmaßlichen Immobilienhändlers aus Saudi-Arabien.

Ein besonders besorgniserregender Aspekt ist, dass das Foto von Epstein nicht per Stempel beglaubigt ist. Laut den österreichischen Behörden handelt es sich daher um ein gefälschtes Dokument. Hinweise deuten darauf hin, dass das Personenfoto nachträglich ausgetauscht wurde. Während Epsteins Anwälte argumentieren, dass ihr Mandant den Pass von einem Freund zum Schutz bei Reisen in den Nahen Osten erhalten habe, bleibt die Identität dieser Person unbekannt. Der Mann, dessen Name auf dem Pass steht, konnte zudem nicht erreicht werden.

Ermittlungen und mögliche Auswirkungen

Die Unklarheit über den Verwendungszweck des Dokuments führt zu weiteren Fragen. Epsteins Verteidiger haben in einer E-Mail aus Juli 2019 behauptet, es gäbe keine Beweise dafür, dass Epstein den Pass tatsächlich genutzt hat. Die Staatsanwaltschaft der USA hatte jedoch nach Epsteins Verhaftung argumentiert, dass das Passdokument ein Indiz für ein potenzielles Fluchtrisiko sei. Epstein war 2019 verhaftet worden und starb kurz danach in seiner Zelle.

Zusätzlich zu dem gefälschten österreichischen Pass wurden bei Epsteins Festnahme auch drei US-Pässe entdeckt, was die Ermittler weiter veranlasste, sich mit der österreichischen Botschaft in Verbindung zu setzen. Innenminister Gerhard Karner hatte 2022 erklärt, dass die Existenz des österreichischen Reisepasses seiner Zeit nicht bestätigt werden konnte.

Fälschungssicherheit und moderne Dokumente

Die Vorfälle rund um den gefälschten Pass werfen ein Licht auf die Herausforderungen der Fälschungssicherheit im Bereich der Reisepässe. Laut dem Bundeskriminalamt werden Entwicklungsprojekte zur Verbesserung der Sicherheit von Ausweissystemen verfolgt, um die Wahrscheinlichkeit von Fälschungen zu reduzieren. Dazu gehören sowohl konventionelle Sicherheitselemente für visuelle Prüfungen als auch maschinell prüfbare Elemente. Moderne Dokumente, wie deutsche Personalausweise und Reisepässe, werden auch mit kontaktlosen Chips (RFID) ausgestattet, um die Echtheit und Identität besser zu prüfen.

Diese Entwicklungen erfordern eine intensive Zusammenarbeit zwischen Dokumentenherstellern, Kriminaltechnik und politischen Entscheidungsträgern. Im internationalen Kontext sind Abstimmungsprozesse essenziell, um den Herausforderungen von Fälschungen global entgegenzuwirken.

Die Enthüllungen rund um Jeffrey Epstein und den gefälschten Pass verdeutlichen die Wichtigkeit strenger Sicherheitsvorkehrungen und die Notwendigkeit, Fälschungsdelikte entschieden zu verfolgen.

Weitere Informationen zu den Entwicklungen finden Sie in den Artikeln von Vienna, t-online und den fälschungssicheren Standards des Bundeskriminalamts.