Russland startet größten Drohnenangriff auf die Ukraine seit Kriegsbeginn!

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Russische Armee führt am 26. Mai 2025 größten Drohnenangriff auf die Ukraine durch. Präsident Selenskyj fordert mehr Druck auf Russland.

Russische Armee führt am 26. Mai 2025 größten Drohnenangriff auf die Ukraine durch. Präsident Selenskyj fordert mehr Druck auf Russland.
Russische Armee führt am 26. Mai 2025 größten Drohnenangriff auf die Ukraine durch. Präsident Selenskyj fordert mehr Druck auf Russland.

Russland startet größten Drohnenangriff auf die Ukraine seit Kriegsbeginn!

Die Ukraine steht seit dem 26. Mai 2025 im Mittelpunkt intensiver militärischer Auseinandersetzungen, als die russische Armee den größten Drohnenangriff seit Kriegsbeginn verzeichnete. Die ukrainische Luftwaffe meldete an diesem Tag 355 Drohnen sowie neun Marschflugkörper aus Russland, die seit Sonntagabend in der Luft waren. Diese Angriffe führten zu einem Luftalarm im gesamten Norden, Osten und Süden der Ukraine, und vor Mitternacht waren bereits über 100 russische Kampfdrohnen in der Luft. Im Vergleich dazu lag der vorherige Rekord für einen Nachtangriff bei 298 Drohnen, was die neue Dimension der Eskalation verdeutlicht.

Kiew wurde erneut zu einem Ziel der russischen Angriffe; dennoch gab es laut dem Militärverwalter Tymur Tkatschenko keine Verletzten in der Hauptstadt. Allerdings wurden in anderen Teilen der Ukraine, wie in Odessa und Charkiw, Zerstörungen festgestellt. Unter den Opfern befand sich ein 14-jähriger Junge in Odessa, während insgesamt am Sonntag 12 Menschen getötet und fast 80 verletzt wurden. Präsident Selenskyj bezeichnete die Angriffe als die schlimmsten seit Kriegsbeginn und forderte mehr Druck auf Russland von der internationalen Gemeinschaft.

Politische Reaktionen und militärische Taktiken

Die politische Reaktion war prompt, mit einem Blick auf die westlichen Verbündeten. Außenminister Johann Wadephul (CDU) forderte entschlossenes Handeln gegen die massiven russischen Angriffe. Westeuropäische Länder stehen vor der Herausforderung, auf die aggressive Taktik Putins zu reagieren, die die Menschenrechte missachtet. Es wird ein großes Sanktionspaket im US-Senat vorbereitet, das von etwa 80 Senatoren unterstützt wird und erheblichen Einfluss auf die russische Wirtschaft haben soll.

Im militärischen Kontext verfolgt die ukrainische Armee ebenfalls neue Strategien. Die Freiwilligentruppe Asow, bekannt für ihre Kampfstärke und partielle Integration in die Nationalgarde unter Oberst Prokopenko, kritisierte die ukrainische Verhandlungstaktik in Bezug auf den Austausch von Kriegsgefangenen. Prokopenko schlug vor, russische Geheimdienstler als Tauschobjekte zu verwenden, um die Freilassung von Asow-Kämpfern zu erreichen.

Kampftaktiken und Frontlinien

Die Dynamik auf dem Schlachtfeld ist komplex. Ukraine setzt zunehmend Drohnen ein, um die russische Flotte im Kaspischen Meer anzugreifen. Bei einem Angriff am 6. November wurden zwei Fregatten getroffen, die jedoch nicht kritisch beschädigt wurden. Der Einsatz von Drohnen ist vor allem darin begründet, dass diese die Manövrierfreiheit der russischen Marine einschränken und die Bedrohung durch Kalibr-Marschflugkörper verringern.

Auf russischer Seite kommen neue Taktiken zum Einsatz. Drohnen wie die Shaheed werden in geringer Höhe gegen Kiew eingesetzt, was die Schwierigkeiten bei der Luftabwehr der Ukraine erhöht. Diese Technologie ermöglicht es den Angreifern, Angriffe ungehindert durchzuführen, was in einer Reihe von Explosionen und Zerstörungen in Kiew resultiert hat. Auch wenn die Frontlinie im Donbass stabil bleibt, übt der Ukraine die knappe Munition Druck auf ihre Operationen aus, während russische Truppen sich trotz Rückschlägen in die Region vorarbeiten.

Zusätzlich treten neue Truppenformationen in den Vordergrund, wie das Zusammenwirken mit nordkoreanischen Soldaten, die in russische Einheiten integriert werden, um Interoperabilitätsprobleme zu lösen. Diese Entwicklungen werden von einem kritischen ukrainischen Kommandeur, Generalmajor Dmytro Marchenko, beobachtet, der wegen gesundheitlichen Problemen aus dem Dienst scheidet.

Im Kontext dieser Ereignisse hinterlässt der Kremlsprecher Dmitri Peskow die Debatte um führende politische Meinungen, indem er auf die „emotionale Überbelastung“ von US-Präsident Donald Trump eingeht. Trump hatte zuvor Wladimir Putin als „völlig verrückt“ bezeichnet und gleichzeitig die Reaktionen von Selenskyj kritisiert. Peskow wies die Aussagen zurück und kündigte an, dass das Thema Ukraine bald bei einem Treffen zwischen Putin und dem türkischen Außenminister Hakan Fidan behandelt wird.

Die Lage in der Ukraine bleibt angespannt, da die Aggressionen weitergeht und die internationale Gemeinschaft vor der Herausforderung steht, angemessen zu reagieren.