
Heute stehen die Wiener an der Schwelle zu einer entscheidenden Wahlperiode. Im Herbst 2025 wird die Wien-Wahl die Bürgerinnen und Bürger an die Urnen rufen, und die Stadtregierung ergreift bereits Maßnahmen, um sich günstig zu positionieren. Laut Krone gibt es eine klare Strategie der Stadtregierung, ihre bedeutendsten Projekte so zu gestalten, dass sie im besten Licht erscheinen, um die Wählerstimmen zu gewinnen.
Die letzte Landtagswahl 2020 brachte eine dramatische Wende mit sich. Die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ), unter der Führung von Bürgermeister Michael Ludwig, konnte sich mit 41,6 % der Stimmen erneut als stärkste Kraft behaupten. Überraschend punkten konnten auch die Grünen und die Neuen Österreichischen Bewegung (NEOS), während die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) einen verheerenden Rückschlag erlitten hat, wie Wikipedia berichtete.
Entwicklung der Parteien und Wahlbeteiligung
Die Wahlbeteiligung betrug nur 65,27 %, was besorgniserregend ist, zumal sie immer noch über dem Tiefpunkt von 60,81 % bei der Wahl 2005 lag. Die Briefwahl erlebte jedoch mit 28,34 % einen Höchststand, ein Erbe der Corona-Pandemie, das die Wähler dazu brachte, aus Sicherheitsgründen lieber per Post ihre Stimmen abzugeben. Die SPÖ beschloss nach der Wahl, Koalitionsverhandlungen mit den NEOS aufzunehmen und schloss eine Zusammenarbeit mit den Grünen und anderen kleineren Parteien kategorisch aus.
Für die bevorstehenden Landtags- und Gemeinderatswahlen wird eine 5 %-Hürde gelten, und verschiedene neue Parteien und Plattformen, einschließlich Heinz-Christian Straches Team HC Strache, planen den Wettlauf um die Stimmen. Die politische Landschaft Wiens wird also überschattet von internen Kämpfen und Neugründungen, während die Stadtregierung weiterhin an ihrer Strategie zur Wählergewinnung arbeitet.
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