Wiener Kliniken revolutionieren OP-Termine: Wartezeiten bald Geschichte!

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Wien plant ab 2026 zentrale OP-Termine für Hüft- und Knieoperationen über die Gesundheitsnummer 1450, um Wartezeiten zu verkürzen.

Wien plant ab 2026 zentrale OP-Termine für Hüft- und Knieoperationen über die Gesundheitsnummer 1450, um Wartezeiten zu verkürzen.
Wien plant ab 2026 zentrale OP-Termine für Hüft- und Knieoperationen über die Gesundheitsnummer 1450, um Wartezeiten zu verkürzen.

Wiener Kliniken revolutionieren OP-Termine: Wartezeiten bald Geschichte!

Ab Ende 2026 werden Patient*innen in Wien die Möglichkeit haben, OP-Termine für künstliche Hüft- und Kniegelenke über die Gesundheitsnummer 1450 zu vereinbaren. Dies berichtet Wien.gv.at. Die zentrale Steuerung von Operationsterminen wird vom Wiener Gesundheitsverbund (WIGEV) und den Vinzenz Kliniken Wien initiiert.

Das primäre Ziel dieser Initiative ist die effi­ziente Nutzung von OP-Kapazitäten, die transparente Vergabe von Terminen sowie die Verkürzung von Wartezeiten. Derzeit vergeben die Kliniken ihre OP-Termine eigenständig, doch mit der neuen zentralen OP-Steuerung soll eine einheitlichere Gesundheitsversorgung in Wien gefördert werden.

Zentrale Anlaufstelle für Patient*innen

Mit der Implementierung der Gesundheitsnummer 1450 wird eine zentrale Anlaufstelle geschaffen, die sowohl für OP-Termine als auch für ambulante Voruntersuchungen zuständig ist. Die Abläufe werden klar gegliedert, was Patient*innen eine bessere Orientierung entlang des gesamten Prozesses bieten soll. Zudem werden wöchentliche OP-Timeslot-Kontingente von spezialisierten Kliniken bereitgestellt, während die Kliniken ihre eigenen Hauskontingente für medizinisch notwendige Eingriffe behalten.

Die zentrale OP-Steuerung beginnt mit der Hüft- und Knie-Endoprothetik und soll basierend auf den gesammelten Erfahrungen auf andere Operationsarten ausgeweitet werden. Eine Öffnung für das AKH Wien sowie zusätzliche Krankenhausträger ist ebenfalls vorgesehen.

Erweiterung des Gesundheitsnavi 1450

Parallel dazu haben sich Bund, Länder und Sozialversicherung auf ein bundesweit einheitliches Basisangebot für das Gesundheitsnavi 1450 geeinigt. Dies geschah in einer Sitzung der Bundes-Zielsteuerungskommission unter Vorsitz von Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig. Der Beschluss zielt darauf ab, schnellere und gezieltere Begleitung von Patient*innen im Gesundheitssystem zu gewährleisten, Wartezeiten zu verkürzen und die Ambulanzen zu entlasten, wie ots.at berichtet.

Das Gesundheitsnavi 1450 wird künftig die erste Anlaufstelle im Gesundheitssystem sein, rund um die Uhr verfügbar und kostenfrei. Es bietet Patient*innen eine medizinisch geschulte Ersteinschätzung zur Notwendigkeit eines Arztbesuchs. Darüber hinaus ist die digitale Verarbeitung der Informationen in der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) vorgesehen, um eine noch effektivere Versorgung zu gewährleisten.

Für den Kontext hat Peter Hacker, Gesundheitsstadtrat von Wien, bereits die bestehenden Videokonsultationen und das gut funktionierende Terminservice in Wien hervorgehoben. Er betrachtet die neue zentrale OP-Steuerung als einen wichtigen Schritt, um die Qualität der Gesundheitsversorgung in Wien weiter zu verbessern. Weitere Informationen zu diesen Entwicklungen können im Artikel auf wien.orf.at nachgelesen werden.