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Am 27. Dezember 2024 kam es zu einem alarmierenden Vorfall bei einer Polizeikontrolle, als ein 17-Jähriger in Besitz von 165 illegalen Pyrotechnikartikeln der Kategorien F3 und F4 sowie einem Schlagstock, einem Schlagring und zwei Messern war. Nach Angaben der Polizei, die aus einem Bericht von orf.at stammen, fanden die Beamten die gefährlichen Gegenstände während ihrer Ermittlungen im Zug. Der Umgang mit nicht zugelassenen Böllern und unsachgemäßer Nutzung von Feuerwerk wird als äußerst riskant eingestuft, und die Polizei warnte eindringlich vor den potenziellen Gefahren, die insbesondere durch Sorglosigkeit und die Verwendung von ausländischer Pyrotechnik entstehen können.
Warnung vor Verletzungen durch unsachgemäße Nutzung
Die Gefahren des unsachgemäßen Umgangs mit Pyrotechnik sind gravierend. Laut der Fachärztegesellschaft für Plastische Chirurgie (ÖGPRÄC) erleiden jährlich rund 200 Personen in Österreich Verletzungen durch Böller, von denen ein Großteil junge Menschen betrifft. Konstantin Bergmeister, ein Spezialist der Klinischen Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, erklärte, dass etwa zwei Drittel der Verletzten unter 24 Jahre alt sind und jeder achte sogar jünger als 14 Jahre ist. „Die große Sprengwirkung illegaler Explosivmittel führt oft zu schweren, kriegsähnlichen Verletzungen,“ zitiert orf.at Bergmeister, der die Notwendigkeit von mehreren komplexen Operationen bei Handverletzungen betont.
Zusätzlich wurden auch Warnungen vor illegalen und selbstgebauten Böllern ausgesprochen. In einem weiteren Kontext bietet ein Anbieter von Feuerwerksartikeln die ZINK-Pyro-Knatterpatronen an, was die Nachfrage nach solchen Produkten unterstreicht. Diese Produkte und ihre Verwendung werden jedoch im Lichte der potenziellen Gefahren und der rechtlichen Konsequenzen durch das Pyrotechnikgesetz kritisch betrachtet, da Missbrauch und unsachgemäße Nutzung zu ernsthaften Vorfällen führen können, wie aus dem Bericht von trammundhinners.de hervorgeht.
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