Kurt Fischer: Wie der ÖVP-Bürgermeister von Lustenau die Verkehrspolitik revolutioniert

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Vorarlberger Landtagswahl 2024: Erfahren Sie, was ÖVP-Bürgermeister Kurt Fischer bewegt. Verkehrspolitik, Schwarz-Grün, FPÖ - alle Themen im Fokus.

Kurt Fischer: Wie der ÖVP-Bürgermeister von Lustenau die Verkehrspolitik revolutioniert

Kurt Fischer, der ÖVP-Bürgermeister von Lustenau, ist in seiner Gemeinde bekannt für seine umweltfreundliche Mobilität. Mit Stolz verkündet er, dass der Radanteil am Verkehr in Lustenau bei 34 Prozent liegt, was ihm den Titel „holländische Verhältnisse“ einbringt. Im kommenden März wird er nach 15 Jahren seine Bürgermeister-Karriere beenden.

Fischers Verkehrspolitik, wie die Einführung von Tempo 30 und 20 km/h-Zonen, stieß nicht bei allen auf Zustimmung. Seine Fokussierung auf sichere Mobilität für Kinder und Senioren sowie die Unterstützung für eine gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen markieren einen klaren politischen Standpunkt. Die Ereignisse der Landtagswahl haben die politische Landschaft in Vorarlberg erschüttert.

Die traditionell starke FPÖ erzielte Rekordniveaus und wird voraussichtlich in die Landesregierung eintreten. Die Beziehung zwischen ÖVP und Grünen wurde durch die schwachen Wahlergebnisse stark belastet. Der mögliche Wechsel zu einer Schwarz-Blauen Koalition wirft Fragen auf, da diese Parteien in der Vergangenheit bereits gemeinsam regierten.

Kurt Fischer sieht kritisch auf die Entwicklungen und warnt davor, alte Pfade zu beschreiten. Er betont, dass die FPÖ heute nicht mehr mit den liberalen Freiheitlichen vergleichbar ist, die einst eine bürgerliche Alternative zur ÖVP darstellten. Trotz des politischen Umbruchs bleibt Fischer optimistisch, dass die umstrittene S18-Straße nicht gebaut wird, selbst wenn er 90 Jahre alt wird.

Die Ereignisse der Landtagswahl haben die politische Landschaft in Vorarlberg grundlegend verändert und werfen wichtige Fragen zur zukünftigen Regierungsbildung auf.

Quelle: kurier.at.