US genehmigt Chip-Export nach China: Samsung und SK Hynix atmen auf!

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US genehmigt Samsung und SK Hynix 2026 Chiplieferungen nach China. Erleichterung für Südkorea, steigende Speicherchippreise erwartet.

US genehmigt Samsung und SK Hynix 2026 Chiplieferungen nach China. Erleichterung für Südkorea, steigende Speicherchippreise erwartet.
US genehmigt Samsung und SK Hynix 2026 Chiplieferungen nach China. Erleichterung für Südkorea, steigende Speicherchippreise erwartet.

US genehmigt Chip-Export nach China: Samsung und SK Hynix atmen auf!

Die Genehmigung durch die US-Regierung für Samsung Electronics und SK Hynix, 2026 Anlagen zur Chipherstellung in ihre chinesischen Werke zu liefern, sorgt für vorübergehende Erleichterung in der Halbleiterindustrie. Diese Entscheidung wurde während der Präsidentschaft von Donald Trump getroffen und umfasst ein jährliches Genehmigungssystem für den Export von Chip-Fertigungsanlagen nach China. Dieser Systemwechsel ermöglicht es den südkoreanischen Unternehmen, ihre Produktionskapazitäten in der Region aufrechtzuerhalten, da die Genehmigung am 31. Dezember 2025 ausläuft. Ab diesem Datum benötigen die Unternehmen eine US-Ausfuhrgenehmigung für die Lieferung von amerikanischen Fertigungsanlagen nach China, was die Notwendigkeit unterstreicht, ihre Genehmigungen zeitgerecht zu sichern.

Die Erlaubnis zum Export stellt gleichzeitig einen wichtigen Schritt dar, da Samsung als weltweit größter und SK Hynix als der zweitgrößte Hersteller von Speicherchips gelten. In Anbetracht der steigenden Preise für Speicherchips, die auf die hohe Nachfrage von KI-Rechenzentren und ein eingeschränktes Angebot zurückzuführen sind, ist der chinesische Markt von großer Bedeutung für beide Firmen geworden. Samsung und SK Hynix lehnten eine Stellungnahme ab, während das US-Handelsministerium und TSMC nicht sofort auf Anfragen reagierten.

Ein neues Genehmigungssystem und seine Auswirkungen

Die aktuellen Genehmigungen wurden eingeführt, um die umfassenden Exportbeschränkungen, die zuvor bestimmten Technologieunternehmen auferlegt wurden, zu handhaben. Samsung, SK Hynix und TSMC profitierten in der Vergangenheit von Ausnahmen, die dazu dienten, ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Markt zu sichern. Diese Ausnahmen enden mit dem neuen Genehmigungssystem, welches die Notwendigkeit von regelmäßig erneuerten Genehmigungen für alle Chip-Fertigungswerkzeuge, die nach China exportiert werden, beinhaltet. Dies könnte langfristig die Produktionsstrategien der Unternehmen beeinflussen.

Zusätzlich zu diesen Entwicklungen plant die Biden-Administration, ab Januar 2025 weitere Ausfuhrbeschränkungen aus Sicherheitsgründen zu verhängen. Diese Regelungen betreffen nicht nur China, sondern auch 120 Länder weltweit, was Fragen zur globalen Wettbewerbsfähigkeit und Zusammenarbeit aufwirft. In der EU, wo 17 Mitgliedstaaten betroffen sind, könnte dies das Funktionieren des Binnenmarkts erheblich herausfordern und den gemeinsamen Ansatz zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz gefährden. Das EU-Parlament hat bereits 2023 Maßnahmen zur Stärkung der internen Chipindustrie verabschiedet, um strategische Autonomie und Sicherheit zu erhöhen.

Die Entwicklungen im Bereich der Chip- und Technologieexporte sind ein Ausdruck der intensiven geopolitischen Rivalität und wirtschaftlichen Strategie zwischen den USA und China. Die Relevanz von Chips für moderne Anwendungen wie maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz verdeutlicht die Kritikalität dieser Industrie, die zunehmend im Fokus internationaler Handelspolitik steht. Die Genehmigungen von Samsung und SK Hynix könnten im Kontext dieser umfassenderen Entwicklungen als kurzfristige Erleichterung betrachtet werden, während sich die langfristige Landschaft der globalen Chipproduktion möglicherweise grundlegend verändern wird.