Schock am Stefanitag: Schwere Skiunfälle erschüttern Tirol!
Am Stefanitag, dem 26. Dezember 2025, ereigneten sich mehrere schwere Schiunfälle in Tirol. Die Alpinpolizei ermittelt.

Schock am Stefanitag: Schwere Skiunfälle erschüttern Tirol!
Am 26. Dezember 2025, dem Stefanitag, kam es in Tirol zu mehreren gravierenden Schiunfällen, die mehrere Verletzte zur Folge hatten. Unter den Betroffenen befindet sich eine sechsjährige Niederländerin, die im Schigebiet Finkenberger Almbahnen einen schweren Unfall erlitt. Sie verlor die Kontrolle über ihre Ski, durchschlug ein Fangnetz und prallte gegen das Gebäude der Talstation. Aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen wurde sie per Notarzthubschrauber „Martin 7“ in die Klinik nach Innsbruck geflogen. Erste Hilfe wurde von Liftangestellten sowie den Angehörigen des Mädchens geleistet, was zeigt, wie wichtig schnelle Hilfe in solchen Notfällen ist.
Ein weiterer schwerer Vorfall ereignete sich im Schigebiet Sillian/Hochpustertal, wo ein 44-jähriger Deutscher auf einem Ziehweg gegen einen Baum prallte. Er zog sich dabei eine Unterschenkelverletzung zu. Die Pistenrettung konnte ihn zunächst erstversorgen, bevor er mit dem Notarzthubschrauber „Martin 4“ ins BKH Lienz transportiert wurde.
Weitere Schiunfälle und Ermittlungen
In Schwendau kam es zudem zu einem schweren Unfall zwischen einer 48-jährigen Schwedin und einem 21-jährigen Briten. Die Kollision fand im Kreuzungsbereich Knorren/Mittertrett Talstation statt. Beide Personen wurden verletzt und von der Pistenrettung versorgt. Die Schwedin erlitt schwerste Verletzungen im Gesicht und wurde ebenfalls mit dem Notarzthubschrauber „Martin 7“ in die Universitätsklinik nach Innsbruck geflogen.
Nach diesen Vorfällen hat die Alpinpolizei Ermittlungen eingeleitet. Nach Abschluss der Untersuchungen wird ein Bericht an die Staatsanwaltschaft Innsbruck erstattet, um die genauen Umstände der Unfälle zu klären. Omnipräsent sind in solchen Situationen die Empfehlungen zur Ersten Hilfe, die entscheidend sein können. Wichtig ist es, den Überblick über den Zustand des Unfallopfers zu gewinnen, den Puls sowie die Atmung zu kontrollieren und bei Bedarf sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen einzuleiten, wie auf Malteser.de beschrieben wird.
Notfallmaßnahmen auf der Piste
Bei Skiunfällen ist es entscheidend, schnell und effektiv zu handeln. Die ersten Schritte beinhalten die Überprüfung, ob das Opfer ansprechbar ist, die Kontrolle von Atmung und Puls sowie das Feststellen sichtbarer Verletzungen. Es ist ratsam, die Bergrettung zu rufen, wenn ein Opfer bewusstlos ist oder klare Anzeichen für einen schweren Zustand vorliegen. Auch während der Coronavirus-Pandemie ist es wichtig, Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung gegebenenfalls anzuwenden, wobei die Sicherheit des Helfers stets im Vordergrund stehen sollte.
Die tragischen Ereignisse in Tirol am Stefanitag verdeutlichen die Risiken des Skifahrens und die Notwendigkeit einer raschen und fundierten Erste-Hilfe-Reaktion, um im Ernstfall Schlimmeres zu verhindern. Laut Tirol.ORF.at bleibt die Situation nach diesen Vorfällen angespannt, während die Gemeinschaft sich um die Genesung der Verletzten bemüht.