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Die griechische Insel Santorin ist seit Wochen von einer alarmierenden Reihe von Erdbeben betroffen, die am 5. Februar einen Höhepunkt mit einem Beben der Stärke 5,2 erreichten. Wie Kleine Zeitung berichtete, befürchten Seismologen, dass die Erdbebenserie noch Wochen oder Monate andauern wird. Regierungschef Kyriakos Mitsotakis bat die Bevölkerung um Ruhe und versicherte, dass der griechische Staat sämtliche Vorbereitungen getroffen hat, um die Sicherheit der Einwohner und Touristen zu gewährleisten. Dennoch haben bereits etwa 11.000 der insgesamt 16.000 Bewohner die Insel verlassen, um sich in Sicherheit zu bringen.
Die Sorgen um noch stärkere Erdbeben wachsen. Laut Informationen von Merkur könnte ein Beben der Stärke 6 oder höher nicht ausgeschlossen werden, was ernsthafte Gebäudeschäden nach sich ziehen könnte. In den letzten Tagen haben in der Region Kykladen zahlreiche Erdstöße – insgesamt über 550 – die Erde zum Beben gebracht, darunter mehrere mit über 4 auf der Richterskala. Die Angst vor möglichen Plünderungen hat zudem dazu geführt, dass jüngere Einwohner und Polizeibeamte Patrouillen in den verlassenen Häusern durchführen.
Evakuierungsmaßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen
Um die Sicherheit zu gewährleisten, wurden Schulen geschlossen und wichtige Gebäude untersucht, wie das griechische Ministerium für Bürgerschutz mitteilte. Während die Behörden einen Notstand für die Insel ausgerufen haben, um bei Bedarf Ressourcen für mögliche Evakuierungen mobilisieren zu können, wird die Lage weiterhin genau überwacht. Experten betonen, dass die seismische Aktivität durch Plattenbewegungen verursacht wird, nicht durch den Vulkan unter der Insel, was zumindest einen gewissen Grund zur Entspannung bietet. Dennoch bleibt die Situation angespannt und die Ungewissheit über weitere Ereignisse ist groß.
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