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Der ehemalige Weltranglistenerste Daniil Medvedev sorgt nach seinem gescheiterten Viertelfinal-Match beim ATP-500-Turnier in Dubai erneut für Aufregung. Der Russe verlor das spannende Duell gegen den Niederländer Tallon Griekspoor mit 6:2, 6:7 (7:9), 5:7, nachdem er vier Matchbälle vergeben hatte. Medvedev, der für sein hitziges Temperament bekannt ist, ließ seinen Frust am Schiedsrichter Adel Nour aus und kassierte eine Strafe wegen unsportlichen Verhaltens. Wie laola1.at berichtete, beschuldigte er Nour anschließend auch, "Doppelstandards" im Umgang mit russischen Tennisprofis zu haben und verweigerte ihm den Handschlag.
Diese erneute Kontroverse ist nicht die erste für Medvedev in dieser Saison. Bereits beim Turnier in Rotterdam Anfang Februar hatte er eine Strafe wegen Zeitüberschreitungen von Nour erhalten und sich lautstark beschwert. Nach dem aktuellen Vorfall in Dubai wird die sportliche Krise des 29-Jährigen immer offensichtlicher, da er seit dem 21. Mai 2023 auf seinen nächsten Titel wartet. Wie sport1.de berichtete, schied er in Melbourne bereits in der zweiten Runde der Australian Open aus und konnte in der laufenden Saison bisher nur ein Halbfinale beim Hallenturnier in Marseille erreichen. Der Druck auf Medvedev wächst, und seine emotionalen Ausbrüche werfen Fragen über seine weitere Zukunft auf dem Platz auf.
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