
Bei den Vorbereitungen zum Festival Retz 2025 zeichnet sich ein spannendes kulturelles Event ab. Die Schweizer Regisseurin Nicole Aebersold und die israelische Choreographin Jasmin Avissar präsentierten ihr Konzept für die Kirchenoper „Salome“, komponiert von Antonio Maria Bononcini. Diese wird im Rahmen des Festivals uraufgeführt. Aus diesem Grund sind die Bewohner des Retzer Landes eingeladen, aktiv an der Produktion mitzuwirken, insbesondere im Rahmen der Filmaufnahmen, die im kommenden März und April stattfinden werden, wie die NÖN berichtete.
Zusätzlich zu den Vorbereitungen für „Salome“ wird auch die neue Kirchenoper „Judas“ von Christoph Ehrenfellner heute beim Festival in Retz uraufgeführt. Dieser hochgeschätzte Komponist, der als einer der aktivsten in Österreich gilt, nennt „Judas“ eine Geschichte, die sowohl die inneren als auch die äußeren Konflikte der Protagonisten thematisiert. In einem tiefgründigen Interview mit der Die Presse erklärt Ehrenfellner seine Motivation, innere Welten zu teilen und wie der mythologische und historische Judas in seiner Musik vereint werden. Die Hauptfigur, Claudia Procula, die Frau des Pontius Pilatus, spielt eine zentrale Rolle in der Erzählung, die mit Fragen der Macht und des Schicksals spielt. Die Uraufführung verspricht, ein musikalisches Erlebnis zu werden, das die Zuhörer mit seiner emotionalen Tiefe berührt.
Ort des Geschehens
Details zur Meldung