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Andreas Kriechmayr meldet sich fulminant zurück! Nach einem schmerzhaften Sturz vor zweieinhalb Wochen in Wengen, bei dem er sich eine Innenbandzerrung im rechten Knie zugezogen hatte, zeigte der Oberösterreicher beim Abfahrtstraining, dass er bereit für die Herausforderungen des alpinen Skiweltcups ist. "Es lief unter dem Fahren sehr gut; mit Adrenalin kann ich das ausblenden", schilderte Kriechmayr, der im Zielraum trotz der Schmerzen in seinem getapten Knie optimistisch war. Schmerzmittel helfen ihm, die Belastung zu bewältigen, doch die Gewöhnung daran ist nicht einfach. Da die Konkurrenz immer spürbarer wird, war auch sein Teamkollege Daniel Hemetsberger mit einem Rückstand von 1,82 Sekunden auf Kriechmayr unterwegs, während Otmar Striedinger und Raphael Haaser ebenfalls hinterherhingen.
Super-G in Gröden – Ein aufregendes Comeback
Gerade als es ernst wurde, nahm der Wettbewerb beim Super-G in Gröden Fahrt auf – und Kriechmayr triumphierte! Mit einem atemberaubenden Lauf überquerte er die Ziellinie in 1:28,39 Minuten und sicherte sich seinen achten Weltcupsieg im Super-G mit nur 0,02 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Hemetsberger und Marco Odermatt aus der Schweiz, die nur 0,03 Sekunden hinter ihm lagen. "Schade für Andreas, der bis zu seinem Sturz stark unterwegs war. Er ist ein supertalentierter Bursche. Es gibt Entwarnung – auch wenn er noch durchgecheckt wird. Es ist sehr positiv, dass es ihm gut geht", äußerte sich einer seiner Teamkollegen nach dem Rennen und bestätigte, dass Kriechmayr trotz seiner Verletzung ein starker Finisher ist, was die positiven Nachrichten umso erfreulicher macht.
Die kommenden Tage bleiben crucial, denn Kriechmayr muss und will sich weiterhin anstrengen, um der Herausforderung des Skisports gerecht zu werden. Während das Team bereit ist, wird Babinsky ebenfalls alles geben, um sich für die nächste Qualifikation im Abfahrtstraining zu beweisen. In den kommenden Wettkämpfen könnte sich zeigen, ob Kriechmayr vollständig zurück auf der Überholspur ist, und die gegenwärtige Form könnte ihm helfen, seine Chancen auf weitere Erfolge zu maximieren, wie Kleine Zeitung berichtete. Auch Eurosporthebte hervor, wie wichtig dieser Wettkampf für die österreichische Skimannschaft ist.
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