
In Villach kam es am vergangenen Samstag zu einem dramatischen Vorfall, bei dem ein syrischer Angreifer mit einem Messer mehrere Menschen attackierte. Bei diesem brutalsten Übergriff wurde ein 31-jähriger Mann, ein Bekannter eines der Opfer, am Unterarm leicht verletzt und erhielt zudem eine Dosis Pfefferspray ab. Beide Männer mussten ärztlich behandelt werden, während der Täter inzwischen flüchtig ist. Polizei-Sprecherin Anna Gutt erklärte, dass "Meinungsverschiedenheiten aufgrund früherer Probleme" der Auslöser für die gewalttätige Auseinandersetzung waren, wie orf.at berichtete.
Der Zustand von drei Schwerverletzten, die nach der Messerattacke in ein Spital eingeliefert wurden, ist ernst, jedoch stabil; ihre Behandlung erfolgt auf der Intensivstation. Ein weiteres Opfer, Daniel, der mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen wurde, erzählte, dass er im Moment der Attacke versuchte, dem ersten Opfer zu helfen, bevor er selbst ins Visier des Angreifers geriet. Er schildert die Situation als furchtbar und merkt an, dass der Täter auf ihn wie ein 'Teenager' wirkte, der die angespannte Lage scheinbar genoss. "Ich hab halt müssen laufen, weil was sollst du gegen einen tun, der bewaffnet ist?", erinnerte sich Daniel, als er in einen Innenhof flüchtete. "Ich bin dankbar und froh, dem Tod von der Schaufel gesprungen zu sein," fügte er hinzu. Über die Ängste der Bevölkerung äußerte er Besorgnis und ermutigte dazu, nicht eingeschüchtert zu werden: "Wir sollten im Gegenteil rausgehen und zu unserer Stadt stehen," so sein eindringlicher Aufruf, wie oe24.at dokumentiert.
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