Israel schlägt zurück: Luftangriff auf Damaskus zielt auf Drusen!

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Israel bombardiert Ziele nahe dem syrischen Präsidentenpalast in Damaskus, um die Drusen-Schutzgemeinschaft zu wahren.

Israel bombardiert Ziele nahe dem syrischen Präsidentenpalast in Damaskus, um die Drusen-Schutzgemeinschaft zu wahren.
Israel bombardiert Ziele nahe dem syrischen Präsidentenpalast in Damaskus, um die Drusen-Schutzgemeinschaft zu wahren.

Israel schlägt zurück: Luftangriff auf Damaskus zielt auf Drusen!

Am 2. Mai 2025 führten israelische Kampfflugzeuge einen gezielten Angriff auf Ziele nahe des syrischen Präsidentenpalastes in Damaskus durch. Die Entscheidung, militärische Maßnahmen zu ergreifen, wurde von der israelischen Regierung als klare Botschaft an die syrische Führung interpretiert. Verteidigungsminister Israel Katz bekräftigte, dass Israel nicht zulassen werde, dass die drusische Gemeinschaft in Syrien gefährdet wird, indem Streitkräfte südlich von Damaskus stationiert werden. Dieser Angriff geschah im Kontext zunehmender Gewalt zwischen pro-regierungsnahen Kräften und der drusischen Minderheit, die etwa drei Prozent der syrischen Bevölkerung ausmacht und in mehreren Ländern der Region lebt, darunter auch in Israel.

Die Drusen, eine religiöse Minderheit, engagieren sich oft freiwillig in den israelischen Streitkräften. In den letzten Tagen kam es in einem Vorort von Damaskus zu heftigen Kämpfen zwischen regierungsnahen Truppen und drusischen Kämpfern, ausgelöst durch eine islamfeindliche Audioaufnahme, die einem Drusen zugeschrieben wird. Diese Auseinandersetzungen führten laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zu über hundert Todesfällen in kurzer Zeit.

Humanitäre Krise und internationale Reaktionen

Die drusische Gemeinschaft ist besorgt über die Entwicklung der Situation. Der religiöse Führer der syrischen Drusen, Scheich Hikamt al-Hidschri, bezeichnete die Gewalt als eine „Völkermordkampagne“ und forderte die internationale Gemeinschaft auf, einzugreifen. Die aktuelle syrische Führung, repräsentiert durch den Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa, versucht, den Schutz der Minderheiten zu gewährleisten, nachdem das Regime von Bashar al-Assad gestürzt wurde.

Allein am Tag vor dem israelischen Luftangriff wurden bei Kämpfen in den drusischen Städten Sahnaya und Dscharamana viele Menschen getötet oder verwundet. In einem Bericht des syrischen Informationsministeriums hieß es, dass bei zwei Angriffen elf Mitglieder der Sicherheitskräfte ums Leben kamen. Die Konflikte nahmen an Intensität zu, nachdem ein Video, das einen Mann zeigt, der den Propheten Mohammed kritisiert, in der sunnitischen Gemeinschaft große Empörung auslöste.

Regionale Sicherheitslage

In Syrien leben schätzungsweise 700.000 Drusen, die eine Religion praktizieren, die im 11. Jahrhundert aus dem schiitischen Islam entstand. Die anhaltende Gewalt und die militärischen Interventionen machen die Situation in der Region instabil. Israel, das die Golanhöhen 1967 von Syrien eroberte und 1981 annektierte, sieht sich gezwungen, aktiv zu bleiben, um die Sicherheit der Drusen und die eigenen Interessen zu wahren. Die israelische Führung hat klargemacht, dass sie weiterhin bereit ist, militärisch zu reagieren, um die drusische Gemeinschaft zu schützen, und das nicht zulassen wird, dass sich Bedrohungen aus dem syrischen Raum westlich der Grenze entwickeln.

Der israelische Luftangriff, der sich gegen strategische Ziele in der Nähe des Präsidentenpalastes richtete und Berichte über mehr als 50 Todesopfer erfassen konnte, stellt einen weiteren Schritt in der Eskalation des Konflikts dar. Diese militärische Intervention wurde als Zeichen der Entschlossenheit angesehen, die Sicherheit sowohl der Drusen in Syrien als auch der eigenen territorialen Integrität zu gewährleisten.

Wie die New York Times und ZDF berichten, wird Israel die Entwicklungen weiterhin genau beobachten und gegebenenfalls weitere militärische Schritte in Betracht ziehen.