Österreich

Grassers letzter Kampf: Urteil im Buwog-Prozess vor dem OGH!

In der Buwog-Affäre stehen entscheidende Tage für den ehemaligen österreichischen Finanzminister Karl-Heinz Grasser bevor. Die Justiz hat seit 2000 gegen Grasser ermittelt, nachdem er die Privatisierung von 60.000 Bundeswohnungen angekündigt hatte. Nach Jahren voller Skandale und Prozesse wurde er im Dezember 2020 zu acht Jahren Haft verurteilt, was sich aus einem Urteil ergibt, das in einer Chronologie von oe24.at detailliert nachverfolgt wird. Der Hauptvorwurf umfasst Korruption und Missbrauch seiner Amtsgewalt im Verlauf der Verkäufe, bei denen ein Schaden von bis zu einer Milliarde Euro für die Republik Österreich entstanden sein soll, wie Grünen-Politikerin Gabriela Moser betonte.

Der Beginn der Buwog-Affäre im Jahr 2009 offenbarte unerlaubte Zahlungen und eine intransparente Vorgehensweise bei der Verkaufsabwicklung. Medienberichte beschreiben, dass Grasser unter Verdacht steht, an illegalen Absprachen beteiligt gewesen zu sein, die den Verkauf der Wohnungen zum Nachteil des Steuerzahlers beeinflussten. Ermittlungen führten zu Hausdurchsuchungen und schließlich zu Anklagen gegen Grasser und weitere Beteiligte. Im Juni 2023 wiesen Grasser und vier Mitangeklagte beim Verfassungsgerichtshof ihre Anträge zurück, zu einem Zeitpunkt, als die Generalprokuratur bereits Empfehlungen zur Bestätigung der Schuldsprüche ausgesprochen hatte, wie auf Wikipedia festgehalten wird. Am 20. März 2025 beginnt das Berufungsverfahren vor dem Obersten Gerichtshof, das die endgültige Klärung dieser langwierigen Affäre bringen soll.

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Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Was ist passiert?
Korruption
Genauer Ort bekannt?
Linz, Österreich
Sachschaden
1000000000 € Schaden
Beste Referenz
oe24.at
Weitere Quellen
de.m.wikipedia.org

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