Christian Horner will zurück in die Formel 1: Die Rückkehr des Chefs?
Christian Horner, ehemaliger Red Bull-Teamchef, plant Rückkehr in die Formel 1. Gerüchte zu neuen Teams und möglichen Engagements halten an.

Christian Horner will zurück in die Formel 1: Die Rückkehr des Chefs?
Christian Horner, der ehemalige Teamchef und CEO von Red Bull Racing, strebt eine Rückkehr in die Formel 1 an, nachdem er im Juli 2025 nach rund 20 Jahren in dieser Position entlassen wurde. Während seiner Zeit bei Red Bull führte Horner das Team zu beeindruckenden Erfolgen, darunter acht Fahrertitel und sechs Konstrukteursmeisterschaften, sowie insgesamt 124 Grand-Prix-Siege. Nach seiner Entlassung wurde eine Abfindung zwischen 70 und 100 Millionen US-Dollar vereinbart, was seine Entscheidung, das Unternehmen zu verlassen, erleichterte. Horner war bis zur letzten Vertragsverlängerung als Direktor für die britischen Einheiten des Teams tätig, darunter das Rennteam und Red Bull Powertrains 2026, bevor er offiziell abberufen wurde.
In den Wochen seit seiner Entlassung hat Horner Kontakt mit verschiedenen Teambesitzern aufgenommen, was laut Andy Cowell, dem Rennleiter von Aston Martin, auf zahlreiche Gespräche hindeutet. Zu den möglichen Optionen gehören Gespräche mit dem Haas-Team, die jedoch nicht fortgeführt wurden, so Teamchef Ayao Komatsu. Auch eine Verbindung zu Alpine, wo Flavio Briatore als Berater fungiert, steht im Raum, jedoch betonte Geschäftsführer Steve Nielsen, dass derzeit keine konkreten Gespräche über Horners Wechsel stattfinden.
Mögliche Zukünftige Rollen und Spekulationen
Weitere Spekulationen ranken sich um Horners mögliche Gründung eines eigenen Formel-1-Teams, nachdem Offerten aus der Cadillac-Rennsportorganisation und von Williams abgelehnt wurden. Obwohl er vor seiner Entlassung mit einem Wechsel zu Ferrari im Gespräch war, bleibt das Interesse an der Ruger Rolle ungewiss, da Ferrari seinen aktuellen Teamchef Fred Vasseur unter Vertrag gehalten hat. Dies zeigt, wie wenig konkrete Möglichkeiten für Horner zur Verfügung stehen, während er über seine Zukunft nachdenkt.
Eine weitere Herausforderung für Horner könnte die Notwendigkeit sein, sich den aktuellen Gegebenheiten in der Formel 1 anzupassen. Teamchefs sind heute nicht nur strategische Entscheidungsträger, sondern auch öffentliche Gesichter ihrer Teams, die in verschiedenen Aspekten von der repräsentativen Botschaft bis zur Teamleistung eine Schlüsselrolle spielen. Für Horner wird es entscheidend sein, geeignete Ansätze und Leadership-Strategien zu finden, um sich in einem sich ständig verändernden Umfeld der Formel 1 zu behaupten.
In einer Abschiedserklärung äußerte Horner seine Dankbarkeit für die Zusammenarbeit bei Red Bull und die Erfolge, die das Team unter seiner Ägide erzielt hat. Während es ungewiss bleibt, wo und wann er seine nächste Rolle in der Formel 1 antreten wird, ist es offensichtlich, dass Horner nach wie vor ein bedeutender Spieler in der Hochgeschwindigkeit der Formel 1 sein möchte.