Vorweihnachtszeit: Betrugswelle durch Phishing-SMS auf dem Vormarsch!
In der Vorweihnachtszeit 2025 steigt die Gefahr von Phishing-SMS und Paketbetrug. Verbraucher müssen wachsam sein.

Vorweihnachtszeit: Betrugswelle durch Phishing-SMS auf dem Vormarsch!
In der Vorweihnachtszeit steigt die Gefahr von Internetkriminalität erheblich. Verbraucher:innen sind besonders anfällig für Phishing-SMS und Paketbetrug, die in den kommenden Wochen verstärkt auftreten werden. Gailtal Journal berichtet, dass sich aktuelle SMS häufig als seriöse Dienstleister oder staatliche Stellen tarnen. Diese Nachrichten enthalten oft Links zu gefälschten Zahlungsseiten oder schädlichen Downloads.
Besonders häufige Absenderkennungen, die Verbraucher in diesen SMS antreffen, sind „Austria-ID“ und „FinanzOnline“. Der Zweck dieser Betrüger ist es, Zugangsdaten zu stehlen oder Schadsoftware auf Smartphones einzuschleusen. Die Wochen vor Weihnachten gelten dabei als Hochsaison für digitale Betrügereien, da Täter den Zeitdruck der Verbraucher ausnutzen.
Cyberkriminalität im Fokus
Die Gefahr der Internetkriminalität beschränkt sich nicht nur auf Unternehmen, sondern betrifft auch Privatpersonen und Staaten. Laut Statista hat Cyberkriminalität unterschiedliche Ausformungen, darunter Phishing und Ransomware. Im März 2025 wurden beispielsweise rund 347.000 Phishing-Webseiten entdeckt. Diese Form der Kriminalität hat das Ziel, sensible Informationen wie Passwörter und Kontodaten illegal zu erbeuten.
Die Täter setzen auf eine Vielzahl von Tricks, die sich oftmals hinter vermeintlich sicheren Angeboten verbirgen. Die Anleitung dazu ist bestens beschrieben: Verbraucher:innen sollten SMS mit unbekannten Links kritisch prüfen und keine sensiblen Daten weitergeben. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, die offizielle Webseite des absenderischen Dienstleisters zu konsultieren.
Warnhinweise und Schutzmaßnahmen
Zusätzlich zu den Phishing-SMS sind auch altbekannte Betrugsmaschen wie der Tochter-/Sohn-Trick oder fingierte Nachrichten von Onlinehändlern weit verbreitet. Die Verbraucherzentrale warnt, dass Absender von SMS oft Handynummern aus gehackten Datenbanken oder unseriösem Adresshandel beziehen. Es können persönliche Anreden in diesen SMS enthalten sein, was darauf hindeutet, dass die Nummern aus Telefonbucheinträgen stammen.
Nutzer haben mehrere Möglichkeiten, sich zu schützen: Spam-Filter in Smartphones können viele unerwünschte SMS blockieren, und es empfiehlt sich, keine Links aus unbekannten SMS zu öffnen. Auch das regelmäßige Aktualisieren des Betriebssystems sowie der installierten Apps kann potenzielle Sicherheitslücken schließen. Werden Nutzer doch Opfer eines Angriffs, sollten sie sofort Maßnahmen ergreifen, wie etwa das Kontaktieren ihres Mobilfunkanbieters oder das Prüfen ihrer Kreditkartenabrechnungen, um unautorisierte Abbuchungen zu verhindern.
Die zurückhaltende Handhabung sensibler Daten wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Der Anstieg von Cyberkriminalität, der auch durch die COVID-19-Pandemie verstärkt wurde, zeigt, wie leicht es für Betrüger ist, das Vertrauen der Verbraucher zu missbrauchen. In einer derart sensiblen Phase sollten oberste Priorität Vorsicht und Aufmerksamkeit haben.