Verpuffung im Rohbau: 29-Jähriger erleidet Verbrennungen in Tirol

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Verpuffung in Rohbau in Reith im Alpbachtal: 29-Jähriger leidet unter Verletzungen. Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.

Verpuffung in Rohbau in Reith im Alpbachtal: 29-Jähriger leidet unter Verletzungen. Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.
Verpuffung in Rohbau in Reith im Alpbachtal: 29-Jähriger leidet unter Verletzungen. Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.

Verpuffung im Rohbau: 29-Jähriger erleidet Verbrennungen in Tirol

Bei einem Vorfall in einem Rohbau in Reith im Alpbachtal, Tirol, wurde am 18. November 2025 ein 29-jähriger Österreicher verletzt. Während der Temperierung des Bauwerks mit einem Gasofen kam es gegen 16.30 Uhr zu einer Verpuffung, die durch das Lösen des Schlauchs und Druckminderers des Gerätes verursacht wurde. Dieser Vorfall führte zu einer Brandentwicklung, die eine rasche Reaktion der alarmierten Feuerwehren erforderlich machte. Der Mann konnte selbstständig einen Notruf absetzen und sich in Sicherheit bringen.

Die alarmierten Einsatzkräfte, inklusive der Freiwilligen Feuerwehren Reith im Alpbachtal und St. Gertraudi, sowie der Rettungsdienst mit Notarzt, reagierten schnell auf die Situation. Bei dem Vorfall erlitt der 29-Jährige leichte Verbrennungen an beiden Händen und im Gesicht. Er wurde umgehend in die Klinik Innsbruck transportiert, um dort medizinisch versorgt zu werden. Auch zwei Streifen der Polizeiinspektion Kramsach waren vor Ort, um die Ermittlungen aufzunehmen. Nach dem Vorfall wird von den zuständigen Stellen ein Bericht erstellt.

Einsatzkräfte vor Ort

Die lokale Feuerwehr zeigte sich gut organisiert. Insbesondere die Freiwilligen Feuerwehren Reith im Alpbachtal und St. Gertraudi leisteten wertvolle Hilfe. Im Einsatz waren mehrere Fahrzeuge und zahlreiche Einsatzkräfte, um die Brandentwicklung zu bekämpfen und eine sichere Umgebung herzustellen. Der Rettungsdienst war ebenfalls schnell vor Ort und kümmerte sich um die medizinische Behandlung des Verletzten.

Vorbeugende Maßnahmen bei Gasunfällen

Gasunfälle erfordern schnelles Handeln. Wichtige Notfallnummern sind in solchen Fällen essenziell. Für den Notruf sollte man die Feuerwehr unter der Nummer 112 kontaktieren und den Standort des Vorfalls sowie eine kurze Situationsbeschreibung abgeben. Bei Gasproblemen ist der Gasnotdienst des örtlichen Gasversorgers zuständig, dessen Nummer auf der Gasrechnung oder der Webseite des Anbieters zu finden ist. Sollten tatsächlich gesundheitliche Beeinträchtigungen auftreten, ist das Giftinformationszentrum eine wichtige Anlaufstelle für medizinische Ratschläge.

Für eine bessere Vorbereitung auf derartige Notfälle sollte ein Notfallplan bereitgestellt werden, der alle wesentlichen Kontakte, wie den Hausarzt, Nachbarn und Familienangehörige, beinhaltet. So kann im Fall der Fälle schnell und effizient gehandelt werden, um Leben zu retten.

Der Vorfall in Tirol erinnert eindringlich an die potenziellen Gefahren, die mit Gasheizungen verbunden sind und unterstreicht die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit solchen Geräten in der Bau- und Haushaltsführung. Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen.

Für mehr Informationen über ähnliche Einsätze berichtet FireWorld und eine Übersicht über Gasaustritte findet sich unter FWNW.