Großeinsatz in Hinterbrühl: Brand in Seegrotte durch Akkus ausgelöst!

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Am 28. Dezember 2025 kam es zu einem Brand im Schaubergwerk Seegrotte in Hinterbrühl. Feuerwehrkräfte konnten schnell eingreifen und die Situation unter Kontrolle bringen, nachdem ein Mitarbeiter leicht verletzt wurde. Verschmorte Akkus wurden als Brandursache identifiziert.

Am 28. Dezember 2025 kam es zu einem Brand im Schaubergwerk Seegrotte in Hinterbrühl. Feuerwehrkräfte konnten schnell eingreifen und die Situation unter Kontrolle bringen, nachdem ein Mitarbeiter leicht verletzt wurde. Verschmorte Akkus wurden als Brandursache identifiziert.
Am 28. Dezember 2025 kam es zu einem Brand im Schaubergwerk Seegrotte in Hinterbrühl. Feuerwehrkräfte konnten schnell eingreifen und die Situation unter Kontrolle bringen, nachdem ein Mitarbeiter leicht verletzt wurde. Verschmorte Akkus wurden als Brandursache identifiziert.

Großeinsatz in Hinterbrühl: Brand in Seegrotte durch Akkus ausgelöst!

Am 28. Dezember 2025 kam es in der Seegrotte Hinterbrühl, Bezirk Mödling, zu einem Brand, der einen großen Einsatz von Feuerwehrkräften nach sich zog. Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte um 14:20 Uhr mit dem Hinweis auf eine „Explosion in Bergwerk“. Dank des schnellen Eingreifens konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden, jedoch entstanden in Teilen des Schaubergwerks erhebliche Rauchentwicklungen.

Ein Arbeiter erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Glücklicherweise befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Gäste im Bergwerk, sodass keine weiteren Personen gefährdet waren. Die Mitarbeite hatten das Bergwerk rechtzeitig verlassen und die Einsatzkräfte verständigt.

Einsatz der Feuerwehr

Rund 110 Mitglieder von acht Freiwilligen Feuerwehren waren im Einsatz. Besonders herausfordernd gestaltete sich die Situation durch die Belüftung des Bergwerks, da der Zugang nur über den ehemaligen Förderturm möglich war. Mehrere Atemschutztrupps suchten intensiv nach dem Brandherd, um die Ursache der starken Rauchentwicklung zu identifizieren. Letztendlich wurden verschmorte Akkus von Werkzeugen in der Werkstätte als Auslöser ausgemacht und erfolgreich ins Freie gebracht.

Um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten, kamen spezielle Belüftungsgeräte zum Einsatz. Mithilfe von Wärmebildkameras kontrollierten die Trupps alle Seitenstollen des Bergwerks, um sicherzustellen, dass sich keine weiteren Brandherde befinden. Der unterirdische See, bekannt für seine Rundfahrten, blieb von den Vorfällen unberührt.

Sicherheitsrisiken in unterirdischen Bergwerken

Die Vorfälle in der Seegrotte werfen ein Licht auf die Herausforderungen, vor denen Feuerwehr und Rettungskräfte in unterirdischen Bergwerken stehen. Laut einem aktuellen Forschungspapier, das sich mit der Minderung von Risiken bei Bränden unter Tage beschäftigt, sind komplexe Umgebungen und die vielfältigen Einflüsse eines Brandes oft schwer vorhersehbar. Insbesondere die dreidimensionale Beschaffenheit der Bergwerke und die rauchgefüllten Entfernungen stellen große Herausforderungen dar. Die begrenzte Anzahl von Zugangswegen zum Feuer erschwert die Löscharbeiten zusätzlich.

Darüber hinaus gibt es neue Risiken, wie die Einführung batteriebetriebener Grubenfahrzeuge, die ein verändertes Brandverhalten aufweisen können. Die Emission giftiger Stoffe und die damit verbundenen Risiken für die Einsatzkräfte sind ebenfalls ein wichtiges Thema, das in der Forschung in den Fokus gerückt ist. Demzufolge ist es unabdingbar, die Vorplanung und den Feuerwehr-Einsatz in unterirdischen Anlagen zu verbessern, um die Sicherheit von Menschen und Materialien zu gewährleisten.

Insgesamt zeigt der Einsatz in der Seegrotte Hinterbrühl nicht nur die schnellen Reaktionen der Feuerwehr, sondern auch die fortwährenden Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, um die Sicherheit in solchen komplexen Einsatzszenarien zu garantieren. Für weitere Informationen zu den aktuellen Entwicklungen und Sicherheitsforschung in unterirdischen Bergwerken, siehe Fireworld, Puls24 und CTIF.