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Bereits am Freitag wird der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Washington erwartet, um ein Rohstoffabkommen mit den USA zu unterzeichnen, wie oe24.at berichtete. Der genaue Inhalt des Deals bleibt unklar, aber es könnte um die gemeinsame Förderung von Rohstoffen auf ukrainischem Boden gehen. Präsident Trump hat sich kurz vor diesem Treffen mit überraschenden Aussagen zu Selenskyj gemeldet. Er äußerte, dass er sich nicht erinnern könne, den ukrainischen Führer als Diktator bezeichnet zu haben, obgleich er dies erst vor kurzem getan hatte, als er die Ukraine in den Kontext von Verhandlungen mit Russland stellte.
Trump kündigte an, dass die Ukraine durch das bevorstehende Abkommen mit den USA eine Unterstützung im Wert von 350 Milliarden Dollar sowie Militärmaterial erhalten könnte, was eine Kehrtwende in seiner bisherigen Haltung darstellt. Angeblich solle diese Unterstützung auch dazu dienen, den Druck auf Russland zu erhöhen, um einen schnellen Waffenstillstand zu erreichen. In diesem Zusammenhang erklärte er, dass die Waffenlieferungen möglicherweise „eine ganze Weile weitergehen“ könnten, was die internationale Gemeinschaft aufhorchen lässt.
Kontroverse um Sicherheitsgarantien
Zudem traf sich Trump mit dem britischen Premierminister Keir Starmer, um über mögliche Lösungen im Ukraine-Konflikt zu beraten. Starmer warnte, dass ein Frieden, der Russland nicht genügend bestraft, anderen autoritären Regimen wie dem Iran Mut machen könnte. Trump forderte unterdessen höhere Verteidigungsausgaben der NATO-Partner und äußerte die Ansicht, dass Russland sich an ein künftiges Abkommen halten werde. Diese Entwicklungen zeigen, wie fragil die Situation im Ukraine-Konflikt bleibt und wie stark die internationalen Kräfteverhältnisse ineinander verwoben sind.
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