Russland greift Ukraine erneut an: Bahnhöfe und Städte in Gefahr!

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Russland greift erneut die Ukraine an: Bahninfrastruktur beschädigt, Drohnen und Raketen eingesetzt. Aktuelle Entwicklungen und Auswirkungen.

Russland greift erneut die Ukraine an: Bahninfrastruktur beschädigt, Drohnen und Raketen eingesetzt. Aktuelle Entwicklungen und Auswirkungen.
Russland greift erneut die Ukraine an: Bahninfrastruktur beschädigt, Drohnen und Raketen eingesetzt. Aktuelle Entwicklungen und Auswirkungen.

Russland greift Ukraine erneut an: Bahnhöfe und Städte in Gefahr!

Am 6. Dezember 2025 hat Russland die Ukraine erneut mit einem massiven Drohnen- und Raketenangriff angegriffen, der sich insbesondere gegen die Energie- und Bahninfrastruktur richtete. Ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt in Fastiw, der sich nahe Kiew befindet, wurde getroffen, wobei sowohl das Bahndepot als auch Waggons beschädigt wurden. Die Angriffe führten zu erheblichen Störungen im regionalen Transport und zu Stromausfällen in acht umliegenden Regionen der Ukraine, wie vienna.at berichtet.

Laut dem ukrainischen Militär wurden bei den Angriffen 653 Drohnen und 51 Raketen eingesetzt, wobei 585 Drohnen und 30 Raketen abgefangen werden konnten. Bislang gibt es keine Berichte über Tote oder Verletzte. Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha betonte, dass Russland weiterhin zivile Infrastruktur angreife und damit die Friedensbemühungen ignoriere. Gleichzeitig führten der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow Gespräche über mögliche Friedensverhandlungen in Miami.

Auswirkungen auf die Infrastruktur

Durch die Angriffe kam es zu zahlreichen Ausfällen bei den Vorortzügen in der Umgebung von Kiew und Tschernihiw. Zudem wurden Brände und erhebliche Zerstörungen gemeldet. Besonders betroffen sind die Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen in Tschernihiw, Saporischschja, Lwiw und Dnipropetrowsk. In Odessa fielen die Heizung und Wasserversorgung in über 43.500 Haushalten aus. Betreiber der Infrastruktur mussten auf den Notbetrieb mit Generatoren umsteigen, da Reparaturen aufgrund der schlechten Sicherheitslage teilweise nicht möglich sind, wie von der Seite der ukrainischen Energieversorgung berichtet wird.

Die russischen Angriffe auf die Energieversorgung wurden als „die schwersten“ seit Beginn des Kriegs angesehen. Die Energieministerin Switlana Grintschuk bezeichnete die Nacht des Angriffs als eine der schlimmsten seit Beginn der Invasion im Februar 2022. Mehrere Unternehmen und Anlagenteile sind stark beschädigt worden, darunter auch Umspannwerke, die für die Sicherheit der nuklearen Infrastruktur entscheidend sind. Diese Angriffe gefährden nicht nur die Energieversorgung in der Ukraine, sondern auch die nukleare Sicherheit in Europa.

Intensivierung der Militäraktionen

Die Ukraine hat unterdessen ihre eigenen Militäraktionen intensiviert, insbesondere gegen russische Luftwaffenstützpunkte. Berichten zufolge gab es Angriffe auf mindestens vier solcher Stützpunkte, wobei die Ukraine angibt, viele russische strategische Bomber zerstört zu haben. Diese Angriffe sind Teil eines längerfristig geplanten militärischen Vorstoßes, der über 18 Monate vorbereitet wurde. Laut Tagesschau.de sind die ukrainischen Angriffe auf die russischen Stützpunkte nicht nur strategischer Natur, sondern sollen auch die Gefährdung des militärisch-industriellen Komplexes Russlands deutlich machen.

Die Berichte über die Angriffe und deren Folgen zeugen von einer besorgniserregenden Eskalation im Konflikt. Fachleute warnen vor weiteren Angriffe auf die kritische Infrastruktur, insbesondere mit Blick auf die anstehenden Wintermonate, in denen die Heizungsausfälle bereits alarmierende Ausmaße annehmen könnten. Angesichts der dramatischen Lage werden auch internationale Stimmen laut, die eine Krisensitzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) fordern, um die nukleare Sicherheit in Europa zu gewährleisten. Die Unterstützung der Ukraine auf finanzieller und militärischer Ebene bleibt entscheidend für die weitere Entwicklung der Situation.