Fahrverbote in Wien: Advent-Einkauf ohne Verkehrsstress!
Am 24.11.2025 gelten in Wien Fahrverbote an Samstagen im Advent für bessere Einkaufserlebnisse auf der Mariahilfer Straße.

Fahrverbote in Wien: Advent-Einkauf ohne Verkehrsstress!
Wien ergreift in der Vorweihnachtszeit besondere Maßnahmen, um das Flanieren und Einkaufen zu erleichtern. Ab dem kommenden Wochenende gelten an mehreren Samstagen Fahrverbote in stark frequentierten Einkaufsstraßen, die sich über die Gesperrten Bereiche erstrecken. Besonders betroffen sind die Innere Mariahilfer Straße und die Neubaugasse, wie presse.wien.gv.at berichtet.
Die Sperrungen betreffen alle Fahrzeuge, einschließlich Fahrräder und E-Scooter. Während dieser Tage werden auch bestehende Begegnungszonen sowie Ladezonen und Wohnstraßen aufgehoben. Laut dem aktuellen Verkehrsplan ist es ausschließlich möglich, die Innere Mariahilfer Straße über die Stumpergasse zur Kaiserstraße zu queren. Für Autofahrer wird geraten, weiträumig auszuweichen. Abgegrenzt sind dafür spezielle Parkgaragenzufahrten in der Umgebung.
Öffentliche Verkehrsmittel als Alternative
Um den Verkehr zu entlasten, wird die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel empfiehlt. Die U3-Stationen Zieglergasse, Neubaugasse und der U6-Westbahnhof sind gut erreichbar. Die Buslinie 13A wird an den genannten Tagen von 09:00 bis ca. 19:30 Uhr kurzgeführt. Die Ankündigung der Maßnahmen erfolgt bereits am Vortag durch Zusatztafeln.
Zudem werden Einbahnregelungen in mehreren Straßen während der Sperrungen angepasst. Betroffen sind unter anderem die Andreasgasse, Zieglergasse und Schottenfeldgasse, wobei einige Straßen zu Sackgassen werden. Vor Ort werden Halte- und Parkverbote durch entsprechende Schilder kenntlich gemacht, und über die Einhaltung dieser Maßnahmen wachen Beamte der Landespolizeidirektion Wien.
Förderung von Fußgängerfreundlichkeit
Diese Verkehrsmaßnahmen stehen im Kontext einer breiteren urbanen Strategie, die darauf abzielt, die Fußgängerfreundlichkeit der Stadt zu verbessern. In einer umfassenden Studie, die am 2. November 2024 veröffentlicht wurde, werden verschiedene Aspekte der Gehbarkeit in modernen Städten untersucht. Zu den entscheidenden Faktoren gehören Sicherheit, Zugänglichkeit und Komfort, die eine positive Wirkung auf die öffentliche Gesundheit, wirtschaftliche Vitalität und soziale Gerechtigkeit haben können, so constructive-voices.com.
Die „15-Minuten-Stadt“ ist ein Innovationsmodell, das die Erreichbarkeit von Dienstleistungen und Freizeitmöglichkeiten innerhalb von 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad fördert. Diese Initiative könnte auch in Wien an Bedeutung gewinnen, wenn es darum geht, die Abhängigkeit von Autos zu verringern und die Lebensqualität durch reduzierte CO2-Emissionen zu verbessern.
Durch die Umsetzung solcher Maßnahmen wird ein Umfeld geschaffen, das nicht nur den Einkaufsbummel in der Vorweihnachtszeit angenehmer gestaltet, sondern auch langfristig zur Schaffung lebenswerter und nachhaltiger urbaner Räume beiträgt. Die Anstrengungen zur Verbesserung der Fußgängerfreundlichkeit insgesamt können dazu führen, dass Wien ein noch attraktiverer Ort zum Leben und Einkaufen wird.
Die Stadtverwaltung ist bestrebt, diese Ziele auch in der Zukunft weiter voranzutreiben und setzt dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit diversen Mobilitätsanbietern, um den Bürgerinnen und Bürgern eine optimale Erreichbarkeit zu garantieren, wie auch wienerlinien.at erläutert.